Digitalfunk: Standortwahl offen kommunizieren


München (rd.de) – Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck sieht den Aufbau des digitalen BOS-Funknetzes im Plan. Die Geheimniskrämerei um Senderstandorte sei falsch gewesen.

In einem Gespräch mit Journalisten versprach Eck, dass der Aufbau des Digitalfunknetzes in Bayern bis 2013 abgeschlossen sein werde. Die übertriebene Geheimhaltung der Senderstandorte sei ein Fehler gewesen, räumte der CSU-Politiker ein. Seit man Feuerwehr und Kommunen in den Prozess der Standortwahl mit einbeziehe, gehe der Netzausbau zügiger voran.

Den bislang vorherrschenden Eindruck, die Kommunen würden den Bedenken der Bürger zum Thema Elektrosmog hilflos gegenüber stehen, will das Bundesanstalt für den Digitalfunk der BOS so nicht stehenlassen: „Für die fachspezifischen Fragen rund um die Standortakquise beziehungsweise den Aufbau des BOS-Digitalfunknetzes stehen jederzeit Fachleute der Landesprojektgruppen für den Digitalfunk BOS als Ansprechpartner zur Verfügung“, erklärte Pressesprecherin Karin Lenski gegenüber Rettungsdienst.de. „Beim Neubau von Masten werden die Kommunen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben in den Prozess der Standorterrichtung eingebunden“, so Lenski weiter.

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