Die HLW des Bruders war entscheidend


München (BF) – Ohne erkennbare Vorzeichen war ein 48-jähriger Mann am Sonnatsgmorgen in seinem Esszimmer bewusstlos zusammengebrochen. Die Wiederbelebungsmaßnahmen des Bruders zeigten Wirkung.

Die Frau des Patienten verständigte sofort die Integrierte Leitstelle und den in unmittelbarer Nachbarschaft wohnenden Bruder des Mannes.

Bis zum Eintreffen des Notarztteams aus Pasing und eines Rettungswagens des Bayrischen Roten Kreuz begann der Bruder vorbildlich mit der lebensrettenden Herzdruckmassage.

Die Rettungskräfte diagnostizierten bei dem Mann ein lebensbedrohliches Herzkammerflimmern und verabreichtem ihm einen elektrischen Schock mit dem Defibrillator.  Bereits nach der ersten Defibrillation stellte sich bei dem 48-Jährigen wieder ein Eigenrhythmus seines Herzens ein.

Zur Stabilisierung des Patienten versetzte der Notarzt den Mann in einen künstlichen Tiefschlaf. Mit dem Rettungswagen kam er schließlich auf die Intensivstation einer Münchner Klinik.

Nach Aussagen des medizinischen Personals befindet sich der Mann auf dem Weg der Besserung.
Dies hat er besonders dem beherzten Eingreifen seines Bruders durch die sofort eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen zu verdanken.

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