Deutsche Helfer bereiten sich auf Japan-Einsatz vor


Bonn (rd.de) – Das Ausmaß der Katastrophe, die das Erdbeben und die Flutwellen in Japan ausgelöst haben, veranlasst die internationale Staatengemeinschaft dazu, dem Land jede mögliche Hilfe zuzusichern. Deutsche Katastrophenschutzorganisationen bereiten sich auf einen möglichen Einsatz vor.

Die Vereinten Nationen haben 30 Katastrophen-Hilfseinheiten in Alarmbereitschaft versetzt, um jederzeit nach Japan aufzubrechen, wenn die Regierung in Tokio Unterstützung anfordert. „Unsere Exoperten stehen im Engen Kontakt mit den japanischen Katastrophenschutzbehörden“, versicherte Elisabeth Byrs, Sprecherin für das UN Sekretariat zur Koordination humanitärer Fragen in Genf.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat Japan bei der Bewältigung der Erdbebenkatastrophe deutsche Unterstützung zugesichert. „Wenn Hilfe erforderlich sein sollte, werden wir Deutschen natürlich unserem Partnerland Japan zu Hilfe kommen“, sagte er heute, am Freitag, im ZDF-Morgenmagazin.

Unterdessen bereiten sich deutsche Katastrophenhelfer bereits auf einen möglichen Einsatz in Japan vor: „Die UN meldet zwar, dass die Lage vor Ort einigermaßen unter Kontrolle ist, wir werden uns aber aufgrund der Lage in Japan auf einen möglichen Einsatz vorbereiten“, so Jan Südmersen, Vorsitzender der Organisation @fire – Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V. in einer ersten Reaktion. Nach Angaben der Organisation kann das Einsatzteam innerhalb von 12 Stunden mit Ausrüstung nach Japan verlegt werden.

Die auf Erdbebeneinsätze spezialisierte deutsche Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany prüft einen möglichen Einsatz in Japan. Die Einsatzleitung von I.S.A.R. Germany steht in ständigem Kontakt mit dem Büro der UN-Organisation INSARG (International Search and Rescue Advisory Group). Sobald durch die japanischen Behörden ein internationales Hilfeersuchen erfolgt, wird I.S.A.R. Germany ein Hilfsteam entsenden.

14 Responses to “Deutsche Helfer bereiten sich auf Japan-Einsatz vor”

  1. Hauch Jörg on März 11th, 2011 22:35

    Ich möchte aktiv in japan vor ort helfen da ich dort beruflich sehr viel zeit verbracht habe.

    ich bin seit 31 jahren feuerwehrmann….ausbildung als zugführer uvm.

    mit freundlichen grüssen

    J. H.

  2. ASBRettSan on März 12th, 2011 17:52

    Ich würde auch helfen. Das ist ja grässlich was da passiert ist.

  3. Steve on März 12th, 2011 23:57

    Würde als ausgebildeter Rettungsassistent vor Ort auch helfen.

  4. Christoph on März 13th, 2011 12:28

    Würde gern Helfen!!!
    Wo kann man sich melden?

  5. Jaqueline on März 13th, 2011 15:02

    Ich würde auch sofort helfen bin aber in keinster weise ausgebildet für sollch ereignisse trozdem würde ich gerne vor ort helfen und noch den kleinsten auftrag erfüllen….

  6. Narf on März 13th, 2011 17:09

    Wir würden auch sehr gerne vor Ort helfen, wären eine Kinderpflegerin und ich selbst bin eigentlich überall einsetzbar. Wo wie kann man sich bei wem anbieten?

  7. Charles Faherty on März 13th, 2011 19:19

    Ich würde ebenfalls gern vor Ort helfen , ich hab zwar nur eine Ausbildung als Helfer im Sandienst der BW. Aber ich hab ein großes herz , und ich will mich da in die Arbeit stürzen und helfen wo ich kann . Ich würde auch einfach helfen Shcutt weg zu räumen falls man mich für nicht mehr einsetzten kann . Aber ich kann nicht einfach sitzenbleiben , bei all dem elend.

  8. Maren on März 13th, 2011 23:25

    ich bin 22 jahre und ausgebildete rettungssanitäterin ich möchte auch helfen wo kann ich mich dazu melden?

  9. Chris on März 14th, 2011 10:18

    Vergesst bitte nicht die Gefahr der Kernschmelze, Austritt von Radioaktivität, verseuchtes Land und so weiter.

  10. gerry80 on März 14th, 2011 17:44

    Hallo

    Kinder Kinder Kinder, – bleibt mal alle schön zu Hause – ,

    Japan hat das größte und bestfunktionierenste Katastrophenschutzprogramm.

    Meint IHR wirklich, IHR würdet da was ausrichten können?

    Spricht denn einer von Euch Japanisch oder
    wenigstens fließend medizinisches Englisch ???

    Kopfschüttel

  11. Chris on März 14th, 2011 19:32

    Also bei der heißen Lage im Moment da drüben in Japan, würd ich mir zwei mal überlegen, ob ich da hinfahren würde oder nicht. So ein Supergau war noch nie gesund für den Menschen.

  12. ASBRettSan on März 14th, 2011 20:52

    Hat schon jemand einen Weg gefunden, wo man sich melden kann?

  13. locco on März 14th, 2011 22:59

    Entsprechend der japanischen Mentalität wird Hilfe erst offiziell angefordert, wenn es nicht mehr anders geht. Bei 120 Mio. Japanern wird vorerst keine größere Ausländische Hilfe benötigt und ist auch nicht gewollt. Ausländische Helfer würden derzeit die Aufräum und Hilfsarbeiten nur behindern, so gut die Hilfe auch gemeint sind.

    Aufgrund der momentanen Gefahr eines Super-Gaus und der bereits vorhanden Radiaktiven Strahlung ist es auch nicht besonders Sinnvoll nach Japan zu Reisen. Helfer die sich bereit erklären ins radiaktiv belastete Gebiet begeben wollen, sollte es denn überhaupt möglich sein, sollten sich im voraus bereits mit Jod-Tabletten ausstatten und dringendst ihren Arzt zu Rate ziehen!

  14. ASBRettSan on März 15th, 2011 14:10

    Okay. Da jetzt kaum noch ein AKW sicher ist, bleib ich hier 😛

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