Brennender Lkw führte zu tödlichem Unfall


Montabaur (pol) – Zwei Tote und ein Schwerverletzter sind die indirekten Folgen eines brennenden Lkw auf der Autobahn A 3 nahe Montabaur. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagnachmittag (19.02.2013).

Gegen 16:30 Uhr geriet ein auf der A 3 Richtung Köln fahrender Sattelzug in Brand. Der Fahrer des mit Altreifen und Gummiabfällen beladenen Lastzugs steuerte sein Gefährt auf dem Seitenstreifen. Durch die starke Rauchentwicklung und die sich als schwierig gestaltende Brandbekämpfung musste die Autobahn in beiden Richtungen voll gesperrt werden. Es bildete sich ein rund 20 Kilometer langer Rückstau. Erst gegen 23:30 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Die im Stau festsitzenden Verkehrsteilnehmer wurden durch das DRK mit warmen Getränken und Decken versorgt.

Bedingt durch die Vollsperrung bildete sich auch in Gegenrichtung ein Rückstau, der bis zur A 48 reichte. Hier kam es um 18:15 Uhr zu einem folgenschweren Unfall. Drei Sattelzüge und ein Pkw fuhren aufeinander. Der Personenwagen wurde dabei zwischen zwei Lastwagen eingeklemmt. In dem Pkw starben zwei Menschen. Außerdem erlitt ein Lkw-Fahrer lebensgefährliche Verletzungen.

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