Brand in Wohnheim – 40-Jähriger lebensgefährlich verletzt


Karlsruhe (pol) – Lebensgefährliche Verbrennungen hat ein 40 Jahre alter Mann am frühen Freitagmorgen bei einem Wohnungsbrand in Karlsruhe erlitten.

Als die um 03.56 Uhr von einem Zeugen alarmierten Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei eintrafen, stand in dem ehemaligen Hotel am Hohenwettersbacher Ortseingang eine am Hang gelegene Souterrain-Wohnung in Flammen. Der Wohnungsinhaber hatte sich trotz der schweren Verletzungen noch selbst ins Freie retten können und war zunächst auch ansprechbar.

Der Mann wurde vor Ort vom Notarzt-Team versorgt und auf die Intensivstation einer Karlsruher Klinik gebracht. Möglicherweise muss er in eine Spezialklinik verlegt werden.

Die mit starken Kräften angerückte Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle und konnte ein Ausbreiten der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindern. Da in der Brandwohnung aber immer wieder Glutnester aufflackerten, zog sich der Einsatz bis weit in die Morgenstunden hin. Zwei gleichfalls im Hause lebende Männer konnten nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Ermittlungen nach der Ursache des Feuers, durch das ein Schaden von über 50.000 Euro entstanden ist, wurden noch in der Nacht von der Kriminalpolizei übernommen.

Die Berufsfeuerwehr Karlsruhe war mit 24, die freiwillige Wehr Hohenwettersbach mit 18 Mann an den Brandort geeilt. Der Rettungsdienst hatte einen Notarzt und zwei Rettungswagen sowie Leitungspersonal im Einsatz.

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