Brand eines U-Bahnzuges


Frankfurt/Main (BF) – Zu einem brennenden U-Bahn-Zug wurde die Feuerwehr Frankfurt am Main am Donnerstagabend (06.06.2013) um 19:22 Uhr alarmiert.

Im U-Bahn-Tunnel zwischen der Haltestelle Bornheim-Mitte und Seckbacher Landstraße kam es während einer Werkstattfahrt zu einer Rauchentwicklung an einer U-Bahn. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Fahrgäste im Zug.

Die Einsatzkräfte brachten den Zugführer ins Freie und übergaben ihn dem Rettungsdienst. Zwei weitere Personen, die sich an der Station Bornheim-Mitte aufhielten, erlitten eine Rauchvergiftung. Sie wurden ebenfalls vom Rettungsdienst versorgt. Sie wurden vorsorglich in Krankenhäuser transportiert.

Nachdem der Zug von der Feuerwehr kontrolliert und kein Rauch mehr im Tunnel sowie an den Stationen festgestellt werden konnte, wurde der Zug durch den „Rüstwagen-Schiene“ der Feuerwehr Frankfurt/Main zum Betriebshof der VGF geschleppt.

One Response to “Brand eines U-Bahnzuges”

  1. Dr. Garrecht, Manfred on August 5th, 2013 01:59

    Ich saß in der der in Brand geratenen nachfolgenden Bahn. Schon mehrere Stationen lang wunderten sich die Fahrgäste über den beißenden Gestank, der immer schlimmer wurde. Ich befürchtete schon, daß an unserem Zug eine Bremse oder ein elektrisches Teil am Schmoren war. Schließlich mußten ja alle Fahrgäste in Bornheim Mitte aussteigen (ich wollte eigentlich bis zum St. Katharinen Hospital fahren) und erfuhren dort auch den Grund (wie oben bei Ihnen angezeigt.)
    Warum ich mich bei Ihnen melde: Ich habe seit diesem 6. Juni erhebliche Atemwegsprobleme. Ich hatte bisher ein unproblematisches medikamentös gut
    eingestelltes Asthma ( ich hatte nie gemerkt, daß ich eine Lunge habe), seit diesem Zeitpunkt sind meine peak flos Werte rasch im Keller, die Medikamente wirken nicht mehr, ständig Reizhusten und starke Verschleimung. Ich bin nach8 Tagen zu meinem Lungenfacharzt gegangen. der verordnete mir Cortison in Tablettenform (16 mg Predni) für 1 Woche, ggfs- auch für länger, da Inhalationen nicht mehr wirken können, da die Lunge von innen heraus durch die Reizgase geschädigt sein dürfte. Bis jetzt hat das alles nicht viel gebracht.

    Können Sie mir die Ärzte bzw. Krankenhäuser nennen, die Sie als Rettungsdienst mit dem Zugführer bzw. den beiden Patienten angefahren haben, damit ich von den kompetenten Fachleuten dort erfahren kann, was ich im Falle meiner noch immer anhaltenden Beschwerdenn machen kann. Insbesondere interessiert mich, welche Substanzen bei dieser Rauchentwicklung frei geworden sind.

    Gerne erwarte ich Ihre Meldung

    Mit freundlichen Grüßen

    gez. Dr. Manfred Garrecht

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