Beifahrer verbrennt im Unfallfahrzeug


Geisenhausen (pol) – Gestern kam es bei Geisenhausen auf der Kreisstraße LA 21 in der Mittagszeit zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeuginsasse im Unfallfahrzeug verbrannte.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Vilsbiburg fuhr ein 19-jähriger Mann aus dem Landkreis Dingolfing-Landau mit seinem BMW in Richtung Kumhausen. Aus noch ungeklärter Ursache kam der 19-Jährige ins Schleudern und kollidierte dabei mit dem VW Golf einer entgegenkommenden 42-jährigen Frau. Die Golffahrerin erlitt bei dem Unfall mittelschwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus transportiert.

Der BMW fing jedoch sofort Feuer. Der 19-jährige Lenker konnte sich noch selbst – wenngleich bereits brennend – aus dem Fahrzeug befreien. Er musste in eine Spezialklinik geflogen werden. Für seinen 18-jährigen Beifahrer aus dem Landkreis Landshut kam hingegen jede Hilfe zu spät. Er starb in dem brennenden Fahrzeug.

Weil es unterschiedliche Aussagen hinsichtlich der Anzahl der Personen im BMW gab, wurde weiträumig nach weiteren Unfallbeteiligten unter Hinzuziehung eines Polizeihubschraubers gesucht. Diese Suche verlief negativ. Im Anschluss daran wurden Luftbilder von der Unfallstelle gefertigt.

Die parallel zur Unfallstelle verlaufende Bahnstrecke wurde vorübergehend durch den vor Ort befindlichen Notfallmanager der Deutschen Bahn gesperrt, um eine Gefährdung von Personen ausschließen zu können. Ferner war die Kreisstraße bis 17.00 Uhr für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt.

Die unfallbeteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Sowohl beim 19-Jährigen, als auch bei der 42-Jährigen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Landshut Blutentnahmen durchgeführt. Zudem wurde zur genauen Klärung der Unfallursache ein Gutachter hinzugezogen. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 25.000 Euro.

An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Geisenhausen, Salzdorf, Obergangkofen, Niederkamm, Altfraunhofen und der Stadt Landshut eingesetzt. Des weiteren etwa ein Dutzend Polizeibeamte umliegender Dienststellen und mehrere Rettungsfahrzeuge, sowie zwei Rettungshubschrauber. Auch ein Notfallseelsorger war am Unfallort.

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