Bei Elektroarbeiten lebensgefährlich verletzt


Essen (ots) – Lebensgefährlich verletzt wurde gestern Vormittag ein 35 Jahre alter Elektroinstallateur bei Arbeiten an einem Hausanschlusskasten. Er trug schwere Verbrennungen an Gesicht und Händen davon.

Der mit ihm im Keller des Wohnhauses befindliche 17-jährige Auszubildende wurde ebenfalls verletzt, er zog sich eine Rauchvergiftung zu. Die beiden schafften es noch aus eigener Kraft, den Keller zu verlassen, in dem es in Folge eines Kurzschlusses zu einem Brand gekommen war. Draußen liefen Sie einem Arbeitskollegen in die Hände, der die Feuerwehr und den Rettungsdienst alarmierte. Zwei weitere im Haus befindliche Personen (ein 52-jähriger Pater und eine Frau) brachten sich ebenfalls selbst in Sicherheit, auch sie kamen mit dem Verdacht auf Rauchvergiftungen in Krankenhäuser.

Das neben der Kirche Heiliges Kreuz gelegene Mehrfamilienhaus, das von Franziskaner-Patern bewohnt wird, durchläuft derzeit eine Sanierungsmaßnahme. Die Arbeiten sind bereits recht weit vorangeschritten. Jetzt sollte noch ein Teil der Elektroleitungen im Keller ausgewechselt werden. Dazu musste das Haus vollständig stromlos geschaltet werden. Bei dieser Tätigkeit kam es zu dem folgenschweren Kurzschluss und dem daraus resultierenden Feuer. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (MF)

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