87 Defis für die Sparkassen in Köln


Köln (rd.de) – Ein Besuch der Sparkasse kann neuerdings sehr aufregend sein. Die Finanz-Krise hatten die Initiatoren des DefiKöln-Projektes aber nicht im Sinn.

Der Förderverein des Herzzentrum Köln e.V. der Universität zu Köln und die Sparkasse KölnBonn
stellten gestern das Projekt DefiKöln vor.

Das Ziel des Projektes DefiKöln ist die schnelle Hilfe für Patienten mit plötzlichem Herzstillstand. Allein im Kölner Stadtgebiet wird der Rettungsdienst jährlich zu mindestens 800 „pulslosen“ Patienten gerufen, von denen erfahrungsgemäß höchstens jeder Fünfte überlebt. Jede Minute ohne Reanimation kostet zehn Prozent der Überlebenswahrscheinlichkeit.

Nun rüstet sich die Stadt Köln mit Frühdefibrillatoren im öffentlichen Raum, um dem plötzlichen Herztod paroli zu bieten. „Man kann nur eine Sache falsch machen: Den Defibrillator nicht
einzusetzen“, findet Prof. Dr. Hans W. Höpp vom Herzzentrum des Universitätsklinikums Köln.

Bis zum 1. Januar 2009 sollen alle 87 Geschäftsstellen der Sparkasse KölnBonn im Kölner
Gebiet mit den Laiendefibrillatoren ausgestattet werden. Somit stehen dann im gesamten
Kölner Stadtgebiet sofort erkennbare und unverwechselbare Stützpunkte zur Verfügung.

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