830 Sanis betreuen Kölner Karnevalszüge


Köln (Malteser) – Mit insgesamt 830 ehrenamtlichen Helfern, Sanitätern und Ärzten werden ASB, DRK, Johanniter und Malteser am Karnevalssonntag und Rosenmontag für die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Jecken entlang der großen Umzüge bereit stehen. Die Einsätze werden von den Maltesern in enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln geführt. 

 

Zusätzlich zu den Einsatzkräften des Sanitätsdienstes stellen die vier Hilfsorganisationen weitere Rettungsmittel wie NEF und RTW zur Verstärkung des Rettungsdienstes der Stadt Köln. Alleine am Rosenmontag zusätzliche 20 Spezialfahrzeuge.

„Diese große Anzahl an Helfern und Rettungsmitteln ist notwendig, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein“, erklärt Gesamteinsatzleiter Klaus Albert vom Malteser Hilfsdienst in Köln. In der Regel sind es kleinere Blessuren, die die Helfer vor allem in Atem halten. „Diese Hilfeleistungen können oft ambulant in einer unserer 20 Unfallhilfstellen entlang der Zugstrecke behandelt werden.“ Sollte es zu ernsthafteren Verletzungen oder Erkrankungen kommen, stünden ausreichend Rettungsmittel und Notärzte bereit, um eine rasche Weiterbehandlung in einem Krankenhaus zu ermöglichen.

„Am Schönsten auch für uns Helfer ist es natürlich, wenn nichts passiert und jeder Jeck gesund über die tollen Tage kommt, aber das ist leider bei dieser Masse feiernder Menschen unrealistisch“. Daher appellieren die vier Kölner Hilfsorganisationen an die Jecken, nur maßvoll Alkohol zu trinken und Rücksicht aufeinander zu nehmen.

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