5.100 Menschen evakuiert


Braunschweig (ps) – Vier 250 Kilogramm schwere Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg, wurden am Sonntag entschärft. 5.100 Bürger sicherheitshalber evakuiert.

Fliegerbomben, die zwischen den Braunschweiger Ortsteilen Stöckheim und Mascherode an zwei Verdachtsorten auf freiem Feld in etwa 3,50 Metern Tiefe lagen, sind am Sonntag, 31. August, um 13.25 Uhr von Sprengmeister Torsten Ehrhardt aus Hannover durch Entfernung des Zünders entschärft worden.

Die verdächtigen Metallkörper waren durch Auswertung von Luftaufnahmen lokalisiert und am Sonntag freigelegt worden.

Die Feuerwehr der Stadt Braunschweig hatte zuvor einen Bereich von 1.000 Metern im Umkreis um die Fundstelle evakuiert. Dort wohnen etwa 5.100 Menschen. Die Anwohner wurden durch Handzettel der Feuerwehr, im Internet und über die Medien informiert. Die Evakuierung war gegen 12.15 Uhr abgeschlossen.

Etwa 310 Feuerwehrleute, davon rund 280 aus verschiedenen Ortsfeuerwehren, rund 50 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen sowie sechs Mitarbeiter des Zentralen Ordnungsdienstes und rund 50 Kräfte der Polizei waren im Einsatz.

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