5000. Einsatz für Magdeburger Rettungshubschrauber


Foto: DRF LuftrettungMagdeburg (DRF) – Die Magdeburger Station der DRF Luftrettung leistete am Mittwoch ihren 5000. Rettungseinsatz. Die Leitstelle Stendal alarmierte die Besatzung um 13:25 Uhr zum Transport eines Patienten in eine Berliner Herzklinik.

Ein Mann war bereits einige Tage zuvor in seiner Wohnung in Tangerhütte gestürzt. Sein Zustand hatte sich immer mehr verschlechtert, zumal seine Blutgerinnung durch ein implantiertes Herzunterstützungssystem teilweise außer Kraft gesetzt war.

Bei Eintreffen der Magdeburger Luftretter um 13:37 Uhr befand er sich in akuter Lebensgefahr, es drohte eine Einblutung in den Bauch. Notarzt und Rettungsassistent der DRF Luft-rettung übernahmen die medizinische Versorgung von den bodengebundenen Rettungskräften. Aufgrund der speziellen Erkrankung des Patienten war die Diagnostik und Therapie in einer Berliner Herzklinik notwendig.

Der Transport des Manns aus seiner Wohnung erfolgte über eine Drehleiter der Feuerwehr. So konnte der Patient schonend auf der Trage über den Balkon gehoben und anschließend zum Hubschrauber gebracht werden.

„Dank der guten Zusammenarbeit mit der Feuerwehr konnten wir kurze Zeit später schon in Richtung Berlin starten. Nach nur 30 Minuten Flugzeit in die 100 km Luftlinie entfernte Klinik übergaben wir den Patienten an das dortige Spezialistenteam“, berichtet Pilot Peter Ziegler über den weiteren Ablauf des Einsatzes.

Insgesamt leistete der Magdeburger Rettungshubschrauber am Mittwoch vier Einsätze. Erst in der Dämmerung kehrte er an seine Station zurück.

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