500 Einsatzstunden an der Eisbahn


Eine arbeitsreiche Saison liegt hinter den BRK-Sanitätern an der Kunsteisbahn am Königssee. (Foto:BRK)Schönau am Königssee (BRK/ml) – Die ehrenamtlichen Sanitäter der BRK-Bereitschaften haben über 500 freiwillige Einsatzstunden an der Kunsteisbahn geleistet.

Im Schnitt mussten die Einsatzkräfte pro Trainings- oder Wettkampf-Tag dreimal Erste Hilfe leisten, wobei insgesamt neun schwerer verletzte oder erkrankte Patienten durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in die umliegenden Kliniken abtransportiert wurden.

Sicherheit hat bei den Rodel-, Bob- und Skeleton-Veranstaltungen oberste Priorität. „Auch an den Trainingstagen stand zur Absicherung an der Bahn immer ein Rettungswagen mit zwei Sanitätern und einem Arzt für Notfälle aller Art bereit“, erklärt der stellvertretende Berchtesgadener Bereitschaftsleiter Hans Ebner. Beim Viererbob sind sogar zwei Rettungswagen-Besatzungen vorgeschrieben. In der Zeit vom 23. November bis zum 16. Januar sicherte das Rote Kreuz insgesamt 29 Trainingsveranstaltungen und Wettkämpfe ab.

„Da wir auch viele Dienste zur regulären Arbeitszeit unter der Woche besetzen mussten, haben die Bereitschaften Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Teisendorf eng zusammengearbeitet und einen gemeinsamen Personalpool aus ehrenamtlichen Sanitätern gebildet – somit stand immer jemand zur Verfügung“, berichtet der Reichenhaller Bereitschaftsleiter Florian Halter. Bei einem Besuch am Königssee dankte BRK-Kreisgeschäftsführer Tobias Kurz den Ehrenamtlichen für ihre Gemeinschaftsleistung und lobte die gute Zusammenarbeit mit den Bahnärzten unter der Leitung von Dr. Andreas Leidinger und den Ansprechpartnern bei der Bahn, Markus Aschauer und Georg Eder. Nach allen Diensten profitierten die Helfer auch von der vergünstigten Verpflegung im Echo-Stüberl.

Die diesjährige Saison hatte gleich am ersten Tag mit einem schweren Unfall begonnen: Während des Europacup-Trainings kollidierten am 23. November zwei russische Zweierbobs. Der anwesende Sanitätsdienst des Roten Kreuzes und der Bahnarzt kümmerten sich sofort um die Verletzten.

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