46 Altenheimbewohner aus dem Rauch gerettet


München (BF) – Die Feuerwehr München wurde gestern früh (6.1.09) zu einem Küchenbrand in ein 10-stöckiges Altersheim gerufen.

Aus bislang unbekannter Ursache brannte die Küche eines Appartements im 5.OG komplett aus. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz konnte den Brand schnell mit einem C-Rohr unter Kontrolle bringen.

Als größeres Problem erwies sich die massive Verrauchung des 20m x 200m großen Gebäudekomplexes mit ca. 500 Zimmern. Parallel zur Entrauchung mit drei Hochleistungslüftern, kontrollierten die Einsatzkräfte des Zweiten und Dritten Löschzuges, ebenfalls geschützt mit Pressluftatmern, alle weiteren Stockwerke.

In Zusammenarbeit mit der Polizei wurden 46 Bewohner aus den verrauchten Bereichen in den Aufenthaltsraum der Cafeteria gebracht. Dort wurden sie vom anwesenden Rettungsdienst versorgt. Eine 32-jährige Pflegekraft und der 34-jährige Haustechniker des Heimes wurden mit einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Münchner Krankenhaus gefahren. Zwei weitere Patienten wurden ambulant behandelt, durften aber vor Ort bleiben.

Die Brandwohnungsinhaberin war zum Zeitpunkt des Feuers glücklicherweise nicht Zuhause.
Die Leitung des Altenheimes organisierte sofort Unterkunftsmöglichkeiten für alle Bewohner, die nicht mehr in ihre Wohnungen können.

Nach ersten Schätzungen liegt der Sachschaden bei mindestens 50.000 Euro.

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