3,5-Tonner stoppt 40-Tonner


(Foto: Berufsfeuerwehr München)München (BF) – Sein Leben dürfte ein 21-jähriger Lastwagenfahrer der Geistesgegenwärtigkeit eines Kollegen verdanken. Der junge Fahrer des 40-Tonners drohte zwischen Tunnelwand und Fahrertür zerquetscht zu werden. Der nachfolgende Fahrer eines 3,5-Tonners brachte den rollenden Truck durch absichtliches Auffahren zum Stehen.

Der junge Fahrer blieb am Freitag mit seinem 40 Tonnen Lkw in der Auffahrtsrampe einer Tiefgarage stehen. Aus bisher ungeklärtem Grund stieg er aus der Fahrzeugkabine um seinen Außenspiegel zu kontrollieren. Dabei ließ er den Motor laufen und bremste das Fahrzeug nicht ein. Als er die Fahrertür schloss, setzte sich der Lkw rückwärts in Bewegung. Er klemmte den Fahrer zwischen Tür und Wand ein und drohte ihn zu zerquetschen.

Dies alles beobachtete ein hinter ihm stehender Lkw Fahrer. Als er sah, dass der
40 Tonner unkontrolliert nach hinten rollte, fuhr er mit seinem kleinen 3,5 Tonnen-Laster mit Vollgas in den vor ihm stehenden Lkw-Anhänger. Durch diese Aktion stoppte er schlagartig die Rückwärtsbewegung.

Die eintreffenden Einsatzkräfte schoben zwei Lufthebekissen in den Spalt, und drückten die Zugmaschine somit etwas weg. So konnte der junge Mann aus dem Spalt befreit werden.

Nach einer Erstversorgung durch den Notarzt wurde er in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Dort stellten sich nach eingehenden Untersuchungen nur Prellungen und Schürfwunden dar.

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