25 Kündigungen beim ÖRK-Burgenland


Das Rote Kreuz im Burgenland ist in Schwierigkeiten. (Foto: Rotes Kreuz Burgenland)

Das Rote Kreuz im Burgenland ist in Schwierigkeiten. (Foto: Rotes Kreuz Burgenland)

Eisenstadt (rd.de) – Die Finanzmisere des Österreichischen Roten Kreuzes Burgenland soll nun Rettungsdienstlern den Job kosten.

Im letzten Jahr fuhr das Rote Kreuz im Burgenland tief in eine Finanzkrise. Mit 2,3 Millionen Euro mussten die Rotkreuzler im Burgenland gestützt werden, wobei der ÖRK-Bundesverband mit 650.000 Euro in die Bresche sprang und die Landesregierung und Gemeinden des Burgenlandes mit 1,65 Millionen den Helfern zu Hilfe eilten. Dafür wurde das Rote Kreuz Burgenland allerdings verpflichtet, aus eigener Kraft 1,2 Millionen Euro einzusparen. Schnell wurde klar, dass diese Einsparungen nur über die Personalkosten zu holen sind. Von 50 Mitarbeitern war anfangs die Rede, doch jetzt steht fest, dass 25 Mitarbeiter am kommenden Montag die Kündigung erhalten werden.

Wie die Presse einhellig berichtet, sollen die Stellen vorwiegend im Bereich Rettungs- und Sanitätsdienst gestrichen werden. Der Betriebsrat schlägt Alarm und sieht die Versorgung der Bürger mit qualifizierten rettungsdienstlichen Leistungen in Gefahr. In Diskussionsforen breitet sich unterdessen Unmut aus: Die Retter sollen gehen, die aufgeblähte Verwaltung bleibt bestehen, schimpfen Insider.

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