21 Verletzte bei Feuer in Frankfurt


Frankfurt/Main (BF) – Beim Brand eines Wohn- und Geschäftshauses im Stadtteil Sachsenhausen wurden 21 Bewohner verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 500.000 Euro.

Offenbar war am Sonntag gegen 3.20 Uhr im Hof des 7-geschossigen Wohn- und Geschäftshauses ein Müllbehälter in Brand geraten. Als die Feuerwehr an der Brandstelle eintraf, hatte das Feuer bereits auf die Fassade übergegriffen, auch Teile des Daches standen in Flammen. Das gesamte Treppenhaus war stark verraucht. Den Bewohner des Hauses war eine Flucht über den Treppenraum nicht mehr möglich.

Über eine Drehleiter und zahlreiche tragbare Leitern mussten sie von Einsatzkräften der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt wurden 21 Personen verletzt. Eine Person war noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus einem Fenster gesprungen, sie verletzte sich dabei schwer. Zwanzig Bewohner des Hauses hatten sich eine Rauchvergiftung zugezogen und mussten zur Versorgung in Frankfurter Kliniken gebracht werden. Mit vier Rohren konnte der Brand gelöscht und eine Brandausbreitung verhindert werden.

Während der Löscharbeiten wurden die Bewohner in einem Bus des Arbeiter Samariter Bund betreut. Das gesamte Haus ist derzeit unbewohnbar. Die Mieter mussten in Notunterkünften untergebracht werden.

Über die Brandursache liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

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