16 Verletzte bei Zugunglück


Peine (rd.de) – Ein aus Hannover kommender Regionalexpress stößt in Peine auf entgleiste Kies-Waggons eines Güterzuges. Der Lokführer des Regionalzuges und 15 Fahrgäste werden verletzt.

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch um 23:30 Uhr auf der Bahnstrecke Hannover – Braunschweig, kurz vor der Bahnunterführung der B444 westlich der Ortschaft Peine. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch weitgehend unklar. Jedenfalls sprangen von einem Güterzug der Mittelweserbahn drei mit Kies beladene Waggons aus dem Gleis und stürzen auf die Gegentrasse. Unmittelbar danach kollidiert der aus Hannover kommender Regionalexpress mit den entgleisten Güterwaggons.

Der Regionalexpress RE 14019 (Rheine – Braunschweig) entgleist dabei mit der Lokomotive und den zwei ersten Doppelstockwagen und stürzt seitlich in private Gartengrundstücke. Der Lokführer des Regionalexpress wurde dabei schwer und 15 Reisende leicht verletzt.

Ein Reisender hat aus dem Zug heraus über Notruf die Polizei verständigt und löst damit einen Großeinsatz aus. Die Rettungskräfte waren nach sechs Minuten am Unfallort und kümmerten sich um die Versorgung und Betreuung der 65 Zugreisenden. Es sollen insgesamt 150 Helfer von Feuerwehr, Rettungsdiensten und THW vor Ort gewesen sein. Ein Rettungshubschrauber flog den schwer Verletzten Lokführer in die MHH nach Hannover.

Die Bahnstrecke Hannover – Braunschweig ist zwischen den Ortschaft Vöhrum und Peine voll gesperrt. Die Deutsche Bahn leitet den Fernverkehr über Wolfsburg und den Regionalverkehr über Hildesheim um.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?