10.000 Euro für Jugendarbeit und Krisenintervention


Bild (von links nach rechts): Irma Schnakenbrock, Rüdiger Buß, Agnes Gessenharter (Johanniter-KIT), Peter Noppinger, Stefanie Ritter und Verena Hundbiß (Johanniter-Jugend), Sergej Kutschin, Markus WeberKempten (JUH) -Die Sparda-Bank spendete 10.000 Euro für die Jugendarbeit und das Krisen-Interventions-Team der Johanniter in Kempten.

Peter Noppinger, stellvertretender Vorsitzender der Sparda-Bank Augsburg eG, und der Kemptener Filialleiter Markus Weber sind sich einig, dass sie die Spende ihrer Bank im Allgäu sinnvoll eingesetzthaben: Einen Scheck über 10.000 Euro überreichte die Bank an die Johanniter-Unfall-Hilfe. Damit werden Projekte der Johanniter-Jugend im Bereich der Schulsanitätsdienste sowie das Krisen-Interventions-Team (KIT) Kempten gefördert.

„Wir haben Interesse an sozialen Themen in unserer Region“, so Peter Noppinger. Daher war es für ihn uns und Markus Weber aus Kempten klar, die Johanniter zu unterstützen. Dass das Geld an richtigen Stelle eingesetzt wird, versicherten Regionalvorstand Rüdiger Buß, Irma Schnakenbrock vom KIT und Sergej Kutschin von der Johanniter-Jugend im Gespräch mit der
Sparda-Bank. Die Ausbildung der ehrenamtlichen Helfer für die anspruchsvolle Aufgabe des KIT ist kostspielig, außerdem werden die „Ersthelfer für die Seele“ auch selbst in Supervisionen betreut und die Ehrenamtlichen bilden sich in ihrer Freizeit regelmäßig fort. „Und alle Einsätze sind für die
Betroffenen immer kostenfrei“, betont Schnakenbrock. „Wir freuen uns über das Wörtchen „Dankeschön“, wenn wir helfen konnten.“

Auch in der Johanniter-Jugend gibt es zahlreiche Projekte: Schulsanitätsdienste im ganzen Allgäu betreuen die Johanniter und bilden bereits Kinder in Erster Hilfe aus. „Allein das Startpaket für einen einzigen Schulsanitätsdienst kostet rund 300 Euro“, wie Jugendgruppenleiter Sergej Kutschin erklärt. Dazu kommen die regelmäßigen Aus- und Fortbildungen. Selbstverständlich gibt es aber daneben auch zahlreiche Jugendgruppen in Kempten, Marktoberdorf, Memmingen und neu in Unterthingau. „Wir haben gerade viele neue Jugendliche, die ihre Ausbildung und Kleidung
bekommen.“ Daher freut sich Kutschin mit den anderen über 100 Mitgliedern der Johanniter-Jugend im Allgäu sehr über die Spende der Sparda-Bank. So können auch weitere Ausflüge und Projekte der Jugendgruppen finanziert werden.

Regionalvorstand Rüdiger Buß betont, dass gerade in diesen Zeiten Spenden für eine Hilfsorganistion sehr wichtig sind, um ehrenamtliche Bereiche auszubauen, die der Allgäuer Bevölkerung in vielfältiger Weise dienen. „Allein in unserem Verband sind rund 500 Menschen ehrenamtlich aktiv, um anderen jeden Tag zu helfen“, so Buß. „Das verdient Anerkennung – aber auch den Fördermitgliedern und Spendern wie der Sparda-Bank danken wir sehr, dass
sie uns beim Helfen helfen.“

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