Vorsicht mit so genannten ICE-Nummern


Köln (ASB) - Immer wieder wird in letzter Zeit in den Medien dazu geraten, im Adressbuch seines Handys eine so genannte ICE-Telefonnummer (ICE = in case of emergency) zu hinterlegen. Diese private Notrufnummer soll zum Beispiel der Polizei oder dem Rettungsdienst dazu dienen, bei einem Unglücksfall die Angehörigen des Betroffenen zu informieren. Der Arbeiter-Samariter-Bund warnt jetzt davor, solche ICE-Telefonnummern einzusetzen.

Laut einer Presseinformation des ASB seien zuletzt zahlreiche E-Mails und SMS verschickt worden, die für die Verbreitung der ICE-Nummern werben und die den Arbeiter-Samariter-Bund als Absender angäben. Die Hilfsorganisation weist ausdrücklich darauf hin, dass sie mit dieser Aktion nichts zu tun habe.

In den verschickten Nachrichten werde empfohlen, Handynummern von Angehörigen, die in einem Notfall verständigt werden sollten, mit “ICE” abzuspeichern, sodass sie Mitarbeiter des Rettungsdienstes über das Unfallgeschehen informieren könnten. Der ASB hält ausdrücklich fest, dass diese Nachrichten nicht von offizieller Seite verschickt werden, und bittet darum, diese nicht zu beachten und nicht weiterzuleiten.

Weder der ASB noch die Polizei oder andere offizielle Berufsverbände und Rettungsorganisationen gäben diese Empfehlung ab. Dies habe verschiedene Gründe. So sei die Weitergabe von Informationen über ein Unfallgeschehen eine höchst sensible Aufgabe, die mit höchster Professionalität durchgeführt werden müsse und nur in den seltensten Fällen über ein Mobiltelefon erfolgen sollte. Meist werden diese Nachrichten den Angehörigen schon aus psychologischen Gründen vom Arzt in der Klinik, vom Polizisten an der eigenen Wohnungstür oder durch geschultes Personal wie zum Beispiel Kriseninterventionsteams überbracht. Sie sind eigens für Aufgaben wie die Benachrichtigung über einen schweren Unfall oder gar einen Todesfall qualifiziert worden.

Was Laien nicht wissen: dem Rettungsfachpersonal bleibt während eines Einsatzes keine Zeit, Angehörige zu informieren. Die Helfer müssen sich vor allem um das Wohlergehen des Patienten und die Erhaltung der lebenswichtigen Funktionen konzentrieren. Insofern wird kaum ein Rettungsassistent von der Einsatzstelle aus einen Angehörigen des Patienten anrufen, um diesen über ein Unfallgeschehen in Kenntnis zu setzen. 

Nicht zuletzt kann nicht ausgeschlossen werden, dass die ICE-Nummern von Dritten missbräuchlich verwendet werden. Der Arbeiter-Samariter-Bund rät deshalb: Im Geldbeutel oder bei den Papieren eine Notiz mit Namen, Anschrift und Telefonnummer der im Notfall zu informierenden Personen hinterlegen. Dann könnten die zuständigen Personen im richtigen Moment die notwendigen Schritte einleiten.

Die “Norddeutschen Neuesten Nachrichten” veröffentlichten zu diesem Thema am 5. März 2014 einen Beitrag, der die Sicht des Rettungsdienstes darstellt.

31 Responses to “Vorsicht mit so genannten ICE-Nummern”

  1. tembaak on Dezember 16th, 2009 10:57

    Der Tip des ASB ist genauso unsinnnig oder sinnvoll wie ICE:
    Nicht zuletzt kann nicht ausgeschlossen werden, dass die ICE-Nummern von Dritten missbräuchlich verwendet werden. Der Arbeiter-Samariter-Bund rät deshalb: Im Geldbeutel oder bei den Papieren eine Notiz mit Namen, Anschrift und Telefonnummer der im Notfall zu informierenden Personen hinterlegen. Dann könnten die zuständigen Personen im richtigen Moment die notwendigen Schritte einleiten.
    Persönlich halte ich die ICE-Information sinnvoll, ob nun Rettungsdienst, Polizei, Klinik daraufzurückgreifen oder nicht. Es ist zumindest eine Option.

  2. Gwen72 on Juni 18th, 2010 07:29

    Das es schwarze Schafe gibt, die sowas im Namen des ASB verschicken finde ich schade.
    Nichts desto Trotz halte ich ICE für eine gute Idee.
    Kein Mensch hat behauptet, das Rettungspersonal soll sich während eines Einsatzes um die Benachrichtigung der Angehörigen kümmern.
    Vielmehr geht es doch darum, dass das geschulte Personal welches mit dem Benachrichtigen der Angehörigen vertraut ist, schnell an Namen und Adressen kommt. Und da wäre es doch sinnvoll, wenn es einheitlich wäre, wo dies zu finden ist. Nämlich im Handy unter ICE.
    Vorallem verstehe ich nicht, was der Unterschied zu einem Zettel im Geldbeutel und der Daten im Handy ist. Auch die Namen und Adressen auf einem Zettel können missbräuchlich von dritten verwendet werden….

  3. floh on Februar 14th, 2011 17:42

    Die meisten Handys werden vermutlich zum Schutz gegen Missbrauch / Fehlbedienung mit einer Tastatursperre betrieben. Was nutzt mir oder dem Helfer eine ICE oder sonstige Nummer, die hinter einer Tastatursperre liegt??
    So richtig durchdacht schenit s mir nicht – sorry

  4. anger on März 21st, 2011 22:28

    hi erst mal

    die ICE Nummer hat meiner Tochter und mir sehr weitergeholfen.. Zum einen hat man meinen freund schnell benachrictigen können das seine Tochter auf die Welt kam und ich im Koma lag…. Sprich meine angehörigen wussten schnell bescheid und mussten keine riesen suchaktionen starten…..

  5. Zaubermaus on Januar 21st, 2012 14:16

    Hallo lieber ASB

    ein Zettel in der Geldbörse kann genauso gestohlen werden und da verlangt Ihr noch mehr Angaben, als auf der ICE hinterlegt würden.
    Bei der ICE ist es nur eine Telefonnummer, auf Ihrem angedachten Zettel steht deutlich mehr, um es zu missbrauchen.
    Lasst die ICE stehen.
    Grüße

  6. P.C. on September 12th, 2012 10:27

    Absoluter Unsinn. Mein Handy habe ich mit PIN gesperrt, damit ein Dieb nicht an die Daten kommt. Wie soll das Rettungspersonal dann dran kommen? Das soll lieber mich retten, als Angehörige zu suchen.

    Mich können die auch ohne mein Handy identifizieren und meine Angehörigen finden. Dazu braucht es so eine unsinnige Nummer nicht.

  7. M&M on Oktober 5th, 2012 15:54

    ich mach mir das ganz einfach
    dem verwaltungswahn der Bundeswehr und meiner schuslichkeit sei dank habe ich beim ausscheiden aus der bundeswehr zwei hundemarken gehabt.
    eine habe ich ordnungsgemäß abgegeben die andere liegt im auto gut sichtbar
    da stehen alle wichtigen daten drauf
    Blutgruppe und pk für laien personenkennziffer
    nun das geile daran diese pk kann von der polizei als beispiel angefragt werden beim bund und die speichern alle daten ewig.
    die marke ist aus metal verbrennt also nicht die daten sind gestanzt also verbrennen se nicht

    mein tip für jeden ihr habt ne sozialveersicherungs nummer der code für euer leben dahinter steht adresse und ähnliches kann nicht jeder an die daten die dahinter sind und dem erkennungsdienst ist geholfen einfach auf nen dogtag prägen lassen und um den hals tragen
    schnell und einfach für öffentliche stellen (polizei und ähnliche) und absolut nutzlos für diebesgesindel und co

  8. Sok77 on Oktober 5th, 2012 21:19

    Mal im Ernst, als würde irgendwer bei einem Rettungseinsatz anfangen im ohnehin, idR gesperrtem Handy nach einer eventuellen ICE oder IM Nummer zu suchen. Der Rat nach den Anschlägen in England wurde wahrscheinlich nur aufgegeben um die ohnehin medial geschürrte Terrorangst (es kann jeden passieren), ebenso wie die scrollenden Texte (achten sie auf liegengealsseses gepäckstück an Bahnhofen zu schüren. Und sei es nur von übereifrigen Paranoiden die nicht wahrnehmen was sie damit anrichten.

    Rettungsdienste und Polizei haben klare und zuverlässige Methoden um eventuelle Angehörige ausfindig zu machen wenn derjenige über einen signifikanten Zeitraum hinweg nicht über die weitergabe seiner Informationen bestimmen kann. Im Polizei-PC sind ohne weiteres alle Notwendigen Angaben ermittelbar die notwendig sind um Angehörige zu finden.

    Wie im Bericht herausgestellt haben weder der Sanitäter noch sonst irgendeiner am Unfallort die Not, die Zeit, die Aufgabe oder die Kompetenz Angehörige zu benachrichtigen, zumal auch stets die Notwendigkeit hierzu gegeben sein muss. Wichtige Angaben wie Blutgruppe, wobei auch diese nur eine erleichterung bedeutet, denn jedes KH hat Notfallreserven an 0-Negativ da wenns drauf ankommt. Wenn man die Bluttgruppe kennt ist’s halt schneller günstiger den 0-Negativ ist teuer und selten. -Ich habe diese Bluttgruppe. Aber kein grund zur Freude. Ich bin der Idealspender für alle, vertrage aber nur eben diese seltene Blutgruppe. Aber, ich schweife ab.

    Es ist ein Hoax. Eine Angst-mach-Meldung. Ob nun zum Scherz oder im Rahmen einer Weltverschwörung die uns Ängstlich halten möchte, es bleibt Schwachsinn.

    Das es jemals jemandem geholfen hätte wie eine Vorrednerin hier behauptet halte ich aufgrund der vielen statistischen Hürden (wieviele Rettungsleute kennen es / wieviele Telefone sind nicht gesperrt / wieviele potenzielle Opfer kennen dies und haben es zudem wirklich in ihrer Kontaktliste gespeichert / Bei wie vielen Fällen ist die Zeitnahe Kontaktaufnahme eines Angehörigen wirklich Relevant / Wieviel davon wären nicht durch die standard-methoden ohnehin ermittelt worden / in wievielen fällen wüsste der angerufene notfall-relevante informationen zu liefern und nicht zuletzt etc. pp. für völlig unwahscheinlich.

    Auch der zeitliche Abstand zwischen dem Bericht (Juli 2009) und den ersten kritischen Kommentaren (Dec. 2009) spricht dafür dass hier lediglich leute versuchen sich zu verteidigen die per Link hierdrauf auf ihre Dummheit hingewiesen, nichts besseres zu tun haten, als sich durch eine Lüge zu verteidigen. Quo Vadis?

  9. westmg on Oktober 5th, 2012 23:15

    @ Gwen72 der unterschied ist ganz einfach ein Rettungsdienstler darf bei einen Bewusstlosen in seiner Geldbörse schauen um evt. weitere Mediziniche Infos zu bekommen ( z.B. Macumar Pass)
    @ M&M die idee ist nicht schlecht aber solange du einen PA mit dir führst gehen die denn einfachen weg

  10. der Münchner on Oktober 6th, 2012 09:03

    @M&M
    die Sozialversicherungsnummer ist in den USA die Einheitsnummer. In Deutschland tritt die neue persönliche Steuernummer an diese Stelle. Eine Sozialversicherungsnummer gibt es in D nicht. Es gibt eine Renten- und eine Krankenversicherungsnummer. Du meinst wahrscheinlich die Rentennummer.

  11. blabla on Oktober 12th, 2012 10:37

    unsinn … ich für meinen teil habe mein handy gesperrt da kommt kein sani dran, wenn ich im krankenwagen liege und wer sein handy nicht sperrt, soll sich nich wundern wenn jemand schei** damit baut, wenn er es geklaut bekommt und der dieb sich freut das jener welcher, es nicht sperrte weil der sani im notfall ja an die ICE nummer kommen muss blabla denkt ma nach…

  12. DrWho on Oktober 20th, 2012 22:16

    Wie gut das ich immer meinen Ausweiss dabei habe………

  13. Mirco Krug on November 13th, 2012 01:41

    Also ich musste schon mal im Handy eines Erste-Hilfe-Patienten suchen… war offensichtlich minderjährig und es ging um die Frage holen die Eltern den Alkoholintox ab oder der Rettungsdienst… unter Mama fand sich die passende Nummer. Ich halte ICE für sinnvoll, was kann man denn mit der Nummer mißbräuchlich anstellen was man mit der unter “Mama” eingetragenen nicht könnte ? Zusätzlich dazu Hundemarke oder ähnliches. Wer sperrt denn bitte sein Handy wenn er es einsteckt ? Tastensperre ok, aber PIN ?

  14. doggi on November 14th, 2012 09:47

    ihr habt Probleme…meine Güte

  15. S. Schmidt on Januar 9th, 2013 12:10

    Als ich diese “Meldung” das erste mal gelesen habe, fand ich die (Fake) Idee, eine ICE Nummer einzuführen gar, nicht übel. Im Gegenteil, sogar sehr hilfreich. Nun warnt man vor “sensiblen Daten”, welche evtl. missbraucht werden könnten.

    Hallohooo….? Einwohnermeldeämter verschachern unsere Daten gegen Bares
    ( http://www.tagesspiegel.de/politik/adresshandel-so-funktioniert-das-geschaeft-mit-den-daten/6857990.html ).

    Ob ich nun irgendwelche Zettel, Magnetkarten etc. mit mir rumschleppe oder eine ICE Nummer im Handyspeicher habe… was macht das für einen Unterschied. Ich als Angehöriger von mir wichtigen Personen würde es begrüßen schnellstmöglichst informiert zu werden. Was bitte macht es für einen Unterschied, ob ich die Nachricht erst nach langem Bangen und Zittern an der Haustür oder direkt am Telefon mitgeteilt bekomme.

    Ehrlich gesagt finde ich es viel bedenklicher, in der heutigen Zeit einen Organspendeausweis mit sich zu führen.

  16. Ellie on Januar 9th, 2013 12:22

    1. Mir leuchtet ein, dass die Rettungssanitäter besseres zu tun haben als im Handy zu suchen. 2. Muss zustimmen: Wer sperrt sein Handy nach jedem Gebrauch mit einer PIN?
    UND
    Es gibt bestimmt Fälle, in denen die Familienangehörigen nicht die erste Wahl sind für den Verletzten. Viele Menschen haben keinen Kontakt zu Geschwistern oder Eltern, der/die Lebensgefährte/in sind dann oft im Besitz der Patientenverfügung oder des Testaments. Ich hoffe, dass sich die Behörden daran halten, was ich verfügt habe.

  17. lual on Januar 21st, 2013 16:06

    bei meinem handy (android 4.1 + samsung touchwiz) kann man die ICE kontakte trotz tastensperre und lockcode anrufen.

    das ist sicher nicht nur bei einem medizinischen notfall brauchbar, sondern auch wenn jemand mein telefon findet und zurückgeben will.

    und ich habe nicht meine herzkranke mutter angegeben, sondern freunde die im notfall überlegt handeln können.

    also schaden kanns nicht.

  18. Stephi on März 7th, 2013 18:48

    Was ist denn wenn die verunglückte person keine personalien oder sonstiges auser handy aufweisen kann…. Dann ist man dich froh wenn polizei oder ärzte über die ICE Nummer angehörige informieren kann oder so heraus findet wer die person ist, oder?

  19. MAPU on März 27th, 2013 08:25

    Was mich ärgert ist, dass ich die ICE-Nummer nicht auf Empfehlung irgendeiner obskuren E-Mail in meinem Handy gespeichert habe, welche in den letzten Monaten herum gehen sollen (ich habe noch keine solche bekommen). Sondern sie tatsächlich nach einem Rat aus einem Erste-Hilfe-Kurs im Jahr 2009, durchgeführt durch den Malteser-Hilfsdienst. Wiederholt wurde diese Empfehlung übrigens 2 Jahre später im Rahmen eines Ersthelferkurses in meiner Firma, durchgeführt in diesem Fall durch die DRK.
    Prinzipiell leite ich keine E-Mails oder SMS oder Facebook-Nachrichten weiter, weil die Quellen und damit der Wahrheitsgehalt nicht überprüfbar sind.
    Aber ich darf doch davon ausgehen, dass ich dem Rat einer Fachfrau / eines Fachmannes Folge leisten kann, ohne Jahre später darauf aufmerksam gemacht zu werden, dass jener Rat einfach Murks war.
    Meine ICE bleibt auf jeden Fall wo sie ist. Letzten Endes ist es wichtig meinen Lebensgefährten zu informieren, der zwar mit mir zusammen wohnt, auf den im “System” jedoch keine Rückschlüsse gezogen werden können.
    Seine Kontaktdaten, samt Adresse habe ich übrigens auch in meinem Mutterpass notiert.

  20. Sabrina on März 27th, 2013 19:34

    Hab hier einige beiträge gelesen und mir wurde es damals auch vom Malteser-Hilfsdienst gesagt, als ich mal eine auffrischung hatte.

    Und ne sms oder email hab ich auch noch nie erhalten darüber.

  21. Matthias on März 27th, 2013 21:57

    Ich war selbst RA und es gab viele Fälle, wo die Person nicht identifizierbar war.
    In der Klinik wurde schon danach geschaut.

    Ich habe es bei mir auch so gemacht. In schweden und in GB wird es auch so gemacht. Es schadet nichts und Missbrauch gibt es auch nicht.

  22. rambo28dortmund on Juni 27th, 2013 11:00

    Es geht doch nicht darum, dass der Sanni selbst anruft. Ich bin selbst ausgebilderter Ersthelfer und selbst Ausbilder für Erste Hilfe. Bei den ICE Nummern geht es doch lediglich darum, dass man sofort erkennt wer im Notfall informiert werden soll! Datennmißbrauch kann auch stattfinden, wenn ich die Daten auf einen seperaten Zettel schreibe. Nutzt doch einfach nur den Vorteil! Es ist mühselig 200 oder mehr Nummern zu durchforsten um die wichtige und richtige Nummer zu finden…. Ich bekomme im Bekanntenkreis immer wieder mit, dass die Leute ohne Papiere das Haus verlassen., hat man ne ICE Nummer hat man zumindestens nen Anhaltspunkt!

  23. Peter on August 20th, 2013 19:52

    Jede zweite App liest das Adressbuch aus, da würde es mich nicht wundern wenn über die ICE-Angabe wieder eine weitere Lücke im Netz gefüllt wird und die Daten dann entsprechend weiterverarbeitet werden. Ich gehe mal davon aus das mindestens 60-80% eine Tastatursperre mit PIN nutzen, denen nutzt die ICE-Nummer garnix. Da bringt dann jeder Zettel mehr (und wird auch nicht gleich noch von den ganzen schönen Apps ausgelesen).

  24. Simone on August 25th, 2013 18:47

    Ich habe in meinen Handy auch eine PIN-Sperre, ICE-Kontakte lassen sich nicht anwählen, dafür konnte ich den Text für die PIN-Sperre ändern auf: “Falls ich verloren gegangen bin, rufen Sie 09xxxxxxxxxxx an!” Die Polizei kann auf jeden Fall über die Festnetznummer die Adresse, etc. herausfinden :-)

  25. Günter on Oktober 3rd, 2013 13:09

    Selten so viele gehässige Meinungen gelesen, wie zu diesem Thema, aber um so besser, dass dann doch noch ein paar gemässigte, vernünftige Antworten kamen.

    Ich habe drei ICE-Nummern schon lange Zeit in meinem Handy, weil ich die Idee sehr sinnvoll fand. Speziell deswegen, weil ich alleine wohne und die oft angesprochenen Datenbanken der Behörden eben NICHT wissen können, wen ich gerne informiert wissen möchte, falls mir mal etwas passiert.

    Mir ist durch die gerade entdeckte Diskussion nur die Problematik der PIN-Sperre meines Telefon bewusst worden, die ich bis zum letzten IOS-Update vor wenigen Tagen noch nie aktiviert hatte und ich werde auf jeden Fall zusätzlich den Vorschlag aufgreifen, auch im Portemonnaie einen Hinweis auf die Person meines Vertrauens unterzubringen.

    Ein Kommentator schreibt:
    >>bei meinem handy (android 4.1 + samsung touchwiz) kann man die ICE kontakte trotz tastensperre und lockcode anrufen.

    Wenn ich wüsste, wie ich das bei meinem iPhone realisieren könnte, würde ich es sofort tun. Mein früheres Nokia kannte dafür zumindest den Begrüßungstext, der schon vor der PIN-Eingabe sichtbar wurde.

    Da werde ich wohl heute Abend mal einen kurzen Text verfassen und danach das billige Laminiergerät von ALDI aktivieren, damit der kleine Zettel zwischen den Papieren nicht ganz untergeht.

    Gerade vor wenigen Tagen gab es in meinem Umfeld einen schlimmen Unfall und ich musste in dem Zusammenhang an die bewundernswerten Leute vom Kriseninterventionsteam denken. Die können wirklich jede kleine Information brauchen, um sich schnell an die RICHTIGE Person zu wenden und nicht an diejenigen, auf die vielleicht das Einwohnermeldeamt tippen würde.

  26. Tommy on Dezember 24th, 2013 00:15

    so sehr diese meldung bzw deren absender auch gefaket sein mag, halte ich einen oder mehrere ICE einträge i handy für durchaus sinnvoll. bei meinem androud gerät kann man ICE kontakte auch trotz tastensperre mit muster aufrufen. das finde ich vorallem sinnvoll, da meine eltern weiter weg wohnen und ich möchte dass meine beiden engsten freunde im zweifelsfall auch bescheid wissen, wenn mir etwas passiert ist. denn meine eltern haben deren nummern nichg. dementsprechend bin ich also pro ICE nummern.

  27. hiermalso on Januar 4th, 2014 14:05

    ist ja alles schön und gut. wenn meine mutter (75)auf der autobahn einen unfall erleidet, woher weiß die polizei dann, wen sie benachrichtigen soll? Ich wohne weder mit ihr zusammen, noch trage ich denselben namen. Wenn die bei ihr zuhause die Tür aufbrechen, wo würden die dann nackgucken? Ich weiß nicht ob und wo meine mutter aufgeschrieben hat, wer in dem fall zu benachrichtigen ist.

  28. Hanseretter on Januar 6th, 2014 09:00

    Zu hiermalso

    Das ging früher ohne Handy auch!

  29. Peter on April 12th, 2014 18:34

    Wieder mal typisch, es muss einfach alles mies und schlecht gemacht werden. Die Hälfte der Leser hat offensichtlich gar nicht verstanden, dass der Witz bei der ICE-Nummer eben der ist, dass sie auch bei gesperrtem Display gewählt werden kann, ebenso wie offizielle Nummern zu Rettung, Polizei etc..
    Natürlich ist eine ICE Nummer eine sinnvolle Sache. Missbrauch ist bei allem und überall möglich. Die Fälle werden sich aber hier wohl sehr in Grenzen halten. Und ein Fremder wird mit Sicherheit nicht eine Todesmeldung per Handy überbringen. Da ist ja auch keine Eile mehr angesagt. In der Mehrzahl der Fälle wird es aber durchaus sinnvoll sein, wenn man schnell eine Vertrauensperson erreichen kann.

  30. gualen on Mai 2nd, 2014 22:10

    Hallo Hanseretter: Früher ging es auch ohne Auto

    Ich halte die ganze z.T. aggressive Diskussion für typisch Deutsch. Es geht doch nicht darum, dass jemand dem Andren vorschreibt was er tun muss.

    Ganz einfach: Wer will, der speichert ICE-Nr’n. Wer nicht will, der lässt es eben.

    Ich finde die Angabe der ICE-Nr’n sehr sinnvoll. Wie sieht es den heute aus. Viele Menschen haben Ihr Handy genauso immer dabei wie ihre Geldbörse. Im Gegenteil; Bei Jugendlichen findet man eher ein Handy als eine Geldbörse, weil man das wenige Geld auch einfach in die Hosentaschen stecken kann.

    Ich wäre froh, wenn ich bei einem Notfall meinr Tochter oder meines Enkels früh informiert werden als lange Zeit mit Angst auf eine Information zu warten. Weiß ich bescheid, dann kann ich was tun.

    Es gibt Notfall/ICE-Apps. Diese sind durch das ICON leicht erkennbar und haben eine Funktion damit man an die Notfallinformation auch bei gesperrter Tastatur ran kommt. Es hat sogar noch den Vortreil, dass man dann NUR an die Notfallinformationen kommt.

  31. fred on August 13th, 2014 20:59

    Wer ist heute noch ohne Handy? Selbst Kinder haben ja schon eins in der Tasche. Also ist es doch sinnvoll eine ice einzugeben, was in anderen Ländern standart ist wird in D immer miesgeredet und dann als erstes immer ja aber der Datenschutz, essteht eine telefonnummer da und weiter nichts. Für jemanden der nicht ansprechbar ist kann es nur von Vorteil sein wenn die richtige Person schnell benachrichtigt werden kann.

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