Katholikentag: erfreulich wenige Einsätze


Mannheim (MHD) – Die Malteser ziehen eine positive Bilanz des Sanitätseinsatzes beim 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim: „Nur 400 Menschen benötigten unsere Hilfe. Das ist erfreulich wenig und nicht selbstverständlich bei 80.000 Besuchern“, sagt Benedikt Liefländer, Einsatzleiter der Malteser.

„Unsere Helfer waren vor allem bei kleinen Blessuren gefordert. Zum Beispiel wenn die Schuhe allzu sehr drückten oder Menschen mit Vorerkrankungen Probleme mit dem Kreislauf hatten“, so Liefländer. Bis auf ein Gewitter am Samstagabend habe auch das gute Wetter zum ruhigen Verlauf für die Sanitäter beigetragen.

400 Malteser Sanitäter sorgten ehrenamtlich für die Sicherheit der Besucher. Sie kamen aus ganz Deutschland – von Berlin über Osnabrück bis Konstanz. Während die meisten Deutschen das lange Wochenende über Christi Himmelfahrt frei hatten, kümmerten sich die Sanitäter im Schichtbetrieb um die Gesundheit der Katholikentagsbesucher.

„Das ist nur durch das freiwillige Engagement der vielen hundert Frauen und Männern möglich. Sie haben uneigennützig dazu beigetragen, dass 80.000 Menschen den Katholikentag sicher und frohgelaunt begehen konnten“, sagt Liefländer. Zwischen Baden-Baden und Mannheim übernahmen die Malteser zudem die notfallmedizinische Absicherund des Bundespräsidenten.

Insgesamt waren 500 Malteser beim Katholikentag im Einsatz – neben 400 Sanitätern auch 100 Malteser Jugendliche. Die Malteser sorgten im Sanitäts- und Rettungsdienst für die umfassende medizinische Versorgung und kümmerten sich im Fahrdienst sowie im persönlichen Begleitservice um gehandicapte Menschen. Darüber hinaus organisierten sie Workshops und beteiligen sich an Podiumsdiskussionen zu den Themen Demenz, Hospizarbeit sowie Natürliche Familienplanung. Die Malteser Jugend war zudem im Jugendzentrum vertreten.

(Foto: Carsten Düpjohann/Malteser)

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