Gelsenkirchen: Falck und DRK steigen in Notfallrettung ein


Gelsenkirchen (pm) – Um die im Gelsenkirchener Rettungsdienst-Bedarfsplan festgelegten Ziele erreichen zu können, war eine Ausweitung der Besetzung von Rettungsdienstfahrzeugen erforderlich. Die Falck Krankentransport Herzig GmbH und der DRK-Kreisverband Gelsenkirchen setzten sich in einer nationalen Ausschreibung durch. Am Dienstag (26.03.2013) wurden die neuen Teams in der Zentralen Feuer- und Rettungswache 2 vorgestellt.

Die Falck Krankentransport Herzig GmbH wird einen Rettungswagen an der Zentralen Feuer- und Rettungswache an der Seestraße und ein weiteres Fahrzeug an der Rettungswache 4 (Kampstraße in Beckhausen) besetzen.

Das DRK wird einen RTW an der Feuer- und Rettungswache 5 an der Lüttinghofstraße in Hassel übernehmen. Die beiden Bewerber stellen das Personal. Der Einsatzstandort und alle Rettungsmittel werden von der Feuerwehr Gelsenkirchen zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus wurde je Los die Gestellung eines unternehmenseigenen, personell besetzten Rettungswagens für den Sonderbedarf bei Ferntransporten, Großveranstaltungen und Schadenlagen mit einer großen Anzahl Betroffener vergeben.

Die Mitarbeiter der privaten Anbieter sind der Feuerwehr Gelsenkirchen an den jeweiligen Standorten weisungsbefugt unterstellt. Die Alarmierung erfolgt über die Leitstelle (Notruf 112) der Feuerwehr. Die Fahrzeuge im Regelbedarf fahren weiterhin unter „Stadt Gelsenkirchen, Rettungsdienst“.

(Foto: Stadt Gelsenkirchen)

21 Responses to “Gelsenkirchen: Falck und DRK steigen in Notfallrettung ein”

  1. Michael Tersteegen via Facebook on März 27th, 2013 12:48

    Au backe. Das wird was werden.:-)

  2. Jörn on März 27th, 2013 12:56

    @Michael Tersteegen: Wieso?

  3. Patrick Peppi Gerwert via Facebook on März 27th, 2013 13:09

    Ätzend.

  4. Robert Kopczak via Facebook on März 27th, 2013 14:11

    Gute sache

  5. Stefan on März 27th, 2013 19:29

    „Jetzt gehts rund“ sprach der Papagei und flog in den Ventilator!
    In diesem Sinne viele Grüße aus Ba. Wü. wo schon das Auftauchen eines weiteren Hi.Org KTW für blankes Entsetzen sorgt wenn dieser kein rotes Plus aufgeklebt hat. 😉

  6. Sascha DerEde Edelkötter via Facebook on März 27th, 2013 20:14

    Wünsche allen einen guten Start am 1.4. und hoffe auf ein gutes miteinander !!

  7. Olaf on März 29th, 2013 13:49

    Wenn ich da sso aus anderen Bundesländern so lese dann sollten einige mal nach Hamburg kommen. Hier tummeln sich ca. 30 Anbieter. Wenn da mal etwas neues auftaucht erregt das niemanden……

    Außer vielleicht der Neue rollt den Markt auf.

    Grüße

  8. Olaf on April 1st, 2013 12:03

    Ist doch ok, die Feuerwehr hält die Hand darüber. Wird schon….

  9. Rotkreuzler on April 3rd, 2013 14:56

    Warum so negativ auf neue Organisationen? Schuld ist die Politik, wer für alles offen ist, ist nicht dicht! Alle für Einen (dem Menschen), also jedem eine Chance.

  10. Lückenhüpfer on April 4th, 2013 05:56

    @Stefan Man sollte nicht von lokal begrenzten Eigenarten auf die Allgemeinheit schließen. Auch in BaWü gibt es Bereiche mit einer bunten Mischung von Organisationen die problemlos zusammenarbeiten. Operativ, kollegial und teilweise selbst administrativ was ja das eigentliche Problem darstellt. Das Problem sind ja ohnehin in der Regel die Häuptlinge und selten die Indianer.

  11. Jörn on April 4th, 2013 09:29

    @Lückenhüpfer: Ein weises Wort sehr gelassen ausgesprochen! 😉 Schade nur, dass viele Indianer das nicht merken…

    Weiterhin eiskalte Grüße aus dem Westen

  12. ich on April 30th, 2013 05:38

    ganz schön hochnäsig und eingebildet die jung von Falck…so werden wir nie Freunde.NEIN DANKE

  13. Harald on April 30th, 2013 09:47

    @ich on April 30th, 2013 05:38: Wer sagt, daß die Jungs von Falck überhaupt deine Freunde werden wollen? 😉

  14. doggi on April 30th, 2013 11:55

    Daumen hoch

  15. Olaf on April 30th, 2013 14:21

    @ich , als ob die Mitarbeiter vieler Orgis,Feuerwehren nicht die Nase weit oben tragen. Totaler Quatsch. Schliesslich meiden viele doch an Krankehäusern den Kontakt zu den privaten wenn man mit Ihnen draussen steht. Mal nachdenken darüber.

  16. ich on Mai 1st, 2013 09:03

    gut das ich mit meiner meinung nicht alleine stehe,aber wer redet hier von privaten?auf der wache geben sie sich genauso ausser an den ersten tagen an dem sie angefangen haben.

  17. Olaf on Mai 2nd, 2013 10:22

    Man muss es so sehen, bevor ich arbeitslos wäre und dem Amt auf der Tasche liegen würde, würde ich auch beim privaten arbeiten. Das witzige ist wie oft man beobachtet hat, wenn frischlinge die ein Jahres-Vertrag bei einer Orgi haben, die Nase so hoch tragen, man Sie aber dann beim privaten gesehen hat. Die Nase dann irgendwie ganz unten. Man kann fast sagen Sie schämten sich. Keine Orgi oder Feuerwehr ist besser. Es gibt solche und solche. Man schaut euch es erstmal an, solange die Feuerwehr die Hand darüber hat, ist doch alles gut. Immer dieses hetzen gegen private, dann auch von Kollegen die nie dort gearbeitet haben, es aber dennoch besser finden. Ich arbeite bei einer sehr guten Orgi. passt alles, aber ich vergesse nie wo ich hergekommen bin. Dann würde ich mich schämen

  18. Reporter112 on Juni 12th, 2013 20:27

    In NRW muss das Rettungsgesetz ohnehin erneuert (novelliert) werden. Dann könnte die Politik endlich dem Rettungsdienst den gleichen Wert zumessen wie ihn Polizei und Feuerwehr. Da werden die Mitarbeiter auch direkt beim Land oder der Kommune beschäftigt. Für die Fahrdienste mit risikolosen Patienten können sich dann die ganzen Anbieter gerne wie die Kesselflicker um die Fahrten wetteifern.
    Ansonsten – was soll in Gelsenkirchen großartig geschehen? Die von DRK und Falck besetzten Rettungswagen werden genau wie die der Feuerwehr zu Notfällen fahren und dabei Tatütatü oder Tütatüta (je nach Warnanlage) machen. Lobbyisten werden trotz des Tariftricks in der Ausschreibung versuchen zu behaupten, dass die Rettungsassistenten der Feuerwehr zu teuer sind und eine weitere „Privatisierung“ fordern.
    Und der Stadtkämmerer wird sich schwarzärgern, wenn er merkt, dass er überhaupt kein Geld spart. Nach dem Rettungsgesetz darf er den Krankenkassen nur die Betriebskosten in Rechnung stellen. Wenn er durch Outsourcing weniger Kosten hat, ist die Rechnung kleiner und damit die Einnahme. Er ermöglicht aber zwei Anbietern durch Blaulichtfahrten ihren „Brand“/ihre Marke in der Stadt bekannt zu machen, damit dann die Leistungen wie Hausnotruf, Krankenpflege und Altenheim besser vermarktet werden können.
    Dabei ging es doch früher um das Wohl von Notfallpatienten und nicht um Social Marketing, oder?

  19. doggi on Juni 13th, 2013 10:27

    @ Reporter: Achtung jetzt kommt der kleine besserwisser: es machen alle nur tatütatü 🙂

    Vergleiche: STVZO: Mehrfrequwenzwarntonhorn so ist die offizielle bezeichnung des „Martinshhorn“ Alle Signalanlagen (die zugelassen sind) verfügen nur über 2 Töne ; 1 Hochton + 1 Tiefton. Somit ist tatütata schlicht unmöglich 🙂

    ich wollts nur mal erwähnt haben

  20. Jupp Schmitz us Kölle on Juni 15th, 2013 08:32

    @ Reporter 112: Sowas von GEIL geschrieben, danke… Richtig… Es geht ums „Brand“, aber dies darfst ja keinem sagen…

    Es ist die günstigste Werbung für den „Betreiber“…. Leider auch auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dafür mit Gehältern jenseits von Gut und Böse „bezahlen“/ abgespeist werden… Und dies EGAL ob vermeintliche „Hilfsorganisation“ oder in gGmbH oder ein Unternehmen… oder, oder, oder…

    Es grüsst herzlichst us Kölle, der sich jetzt wieder dem Frühstück widmen wird…

    Jupp Schmitz

  21. jesusek on August 2nd, 2013 18:26

    hallo zusammen.man braucht sich nicht wundern wenn konzerne wie falck auf den markt drücken.jahrelang haben die hilfsorganisationen vor sich hin gewirtschafftet und gedacht es gäbe nur sie.wir haben ja die ehrenamtlichen,die qualität leidet ohne ehrenamt etc etc..als damals der mkt in bayern zugeschlagen hat,haben sie dass erstemal ein feuchtes höschen bekommen und ihre fälle davonschwimmen gesehen.und jetzt?es funktioniert doch,siehe münchen.hilsorganisationen,feuerwehr und ein paar private fahren notfallrettung unter der ilst 112.jeder macht sich die taschen voll,nur dass die privaten besser wirtschaften.freue mich schon auf den ersten falck rtw im süden.da mach ich ein fass auf wenn unsere arschkriecher im landtag,welche gleichzeitig ja oft vorstand bei den organisationen sind auf einmal nichtmehr schiebung betreiben
    können.ich finde die europaweite ausschreibung gut und sinnvoll solang dass personal aus deutschland kommt und übernommen wird.solange die qualität,bezahlung und wochenarbeitszeit stimmt,man nicht nur auf dem ktw rumdümpelt ist es doch völlig wurscht ob auf den fahrzeug mkt,falck oder was auch immer steht.glück ab.gruss.jh

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