Einsatzbilanz 2013 der Zivilschutz-Hubschrauber


Berlin (BIM) – Die „Retter in Orange“ wurden im vergangenen Jahr 17.248 Mal zum Einsatz bei Notfällen gerufen. Insgesamt transportierten die Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundes 4547 Patienten. Dabei kamen die orangenen Retter auf 5280 Flugstunden, teilte das Bundesinnenministerium am Mittwoch (29.01.2014) mit.

„Die Bandbreite an Aufgaben der Zivilschutz-Hubschrauber ist hoch. Dazu gehören der Zivilschutz, der Katastrophenschutz und die Luftrettung. So sind die ZSH in der Lage, Schadenstellen zu überwachen, Bevölkerungsbewegungen zu lenken oder radioaktive Strahlung aus der Luft zu messen“, sagt Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Mit 1.859 Rettungseinsätzen weist die Statistik den in Köln stationierten „Christoph 3“ als Spitzenreiter aus. Die meisten Flugstunden (560) absolvierte „Christoph 17“ (Kempten). „Christoph 17“ hingegen transportierte die meisten Patienten (871).

Ihre Einsatzzahlen gegenüber dem Vorjahr steigern konnten die Luftrettungszentren in Köln, Hannover, Kassel, Duisburg und Kempten. Die meisten Sucheinsätze verzeichnete 2013 „Christoph 14“, stationiert in Traunstein.

Die orangefarbenen Zivilschutz-Hubschrauber sind Teil des Ausstattungspotenzials, das der Bund den Ländern für den Katastrophen- und Zivilschutz zur Verfügung stellt. Das BBK ist für die Verwaltung der Hubschrauber zuständig. Die Notärzte werden in der Regel von den Krankenhäusern und die Rettungsassistenten von den Berufsfeuerwehren oder Hilfsorganisationen gestellt. Geflogen werden alle ZSH von Piloten der Bundesbundespolizei. Derzeit werden an insgesamt zwölf Luftrettungszentren 16 Zivilschutz-Hubschrauber eingesetzt.

Die vollständige Einsatzbilanz finden Sie unter Einsatzbilanz 2013 der Zivilschutz-Hubschrauber

(Foto: Bundespolizei)

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