21.600 Stunden im Einsatz beim Kirchentag


Hamburg (JUH) – Mit der Abreise von rund 100.000 Besuchern ging am Sonntag (05.05.2013) der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg zu Ende. Über 1.200 ehrenamtliche Helfer der Johanniter sorgten fünf Tage lang erfolgreich im Sanitätsdienst, in den Fahr- und Begleitdiensten für Menschen mit Beeinträchtigungen und in der Kinderbetreuung für das Wohl der Gäste. 21.600 Helferstunden kamen dabei zusammen.

Insgesamt 886 Fälle zählten die rund 570 Sanitäter und Ärzte, in denen sie Erste Hilfe leisteten. 171 Mal musste der Rettungswagen ausrücken, 63 Personen brachten die Rettungskräfte in eins der umliegenden Krankenhäuser. Insgesamt 40 Notarzteinsätze verzeichneten die Johanniter.

„Ein Großteil der Einsätze entfiel auf Kreislaufschwäche und kleinere Verletzungen“, berichtet Dr. Tobias Horlacher, Ärztlicher Leiter der Johanniter-Unfall-Hilfe beim Kirchentag. In vielen Fällen hatten die Patienten nicht genug gegessen und getrunken oder litten an Erschöpfung. Den meisten fußmüden Besuchern war schon mit einem Blasenpflaster geholfen. „Dank Sonnenschein und milden Temperaturen hatten wir zum Glück einen relativ ruhigen Einsatz ohne ernstere Zwischenfälle“, so Horlacher. Einen besonderen Schwerpunkt bildete der Hauptveranstaltungstag Samstag, an dem 305 Hilfeleistungen und 51 Einsätze mit dem Rettungswagen registriert wurden.

„Unterm Strich sind wir mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden“, resümierte Projektleiter Kai-Uwe Preuß bei der abschließenden Stabsbesprechung. „Dank des beeindruckenden Helfer-Engagements meisterten wir auch kurzfristige Einsatzspitzen am Samstag. Ich denke, dass wir unsere vielfältigen Dienstleistungen für den Kirchentag zuverlässig und professionell erbracht haben. Gleichzeitig war es ein tolles Johanniter-Event mit vielen neuen Freundschaften über die Verbands- und Organisationsgrenzen hinweg, die auch nach dem Kirchentag Bestand haben werden.“

(Foto: Johanniter/Julian Rossig)

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