Neuer ITW für die Johanniter in Oldenburg


Oldenburg (rd.de) – Einen neuen Intensivtransportwagen (ITW) stellte der Johanniter-Ortsverband Oldenburg (Niedersachsen) in Dienst. Der Ausbau des Mercedes Vario 818 D (130 kW/177 PS) stammt von WAS. Es ist der erste ITW-Auftrag in der Geschichte des Wietmarscher Unternehmens.

Zur medizinischen Ausstattung der „fahrenden Intensivstation“ gehören unter anderem: Intensivfahrtrage, Patientenmonitor, EKG/Defibrillator, Intensivbeatmungsgerät, Notfallbeatmungsgerät, sechs multiportable Spritzenpumpen, Infusionspumpe, zwei transportable Absaugpumpen mit variablem Sog, 5200 Liter medizinischer Sauerstoff sowie 9800 Liter medizinische Druckluft.

Besetzt wird das Fahrzeug mit Anästhesisten des Klinikums Oldenburg sowie mit Rettungsassistenten der JUH beziehungsweise Intensivpflegern des Klinikums Oldenburg.

Die Beschaffung wurde durch die Novellierung des Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes (NRettDG) im Jahr 2007 ermöglicht. Dort werden nunmehr Intensivverlegungen ausdrücklich als Aufgabe des Rettungsdienstes genannt. Die Kosten des Oldenburger ITW in Höhe von zirka 190.000 Euro (Fahrzeug und Ausstattung) übernahmen daher die Krankenkassen.

In Niedersachsen bestehen derzeit vier ITW-Standorte: Neben der JUH Oldenburg betreiben auch die JUH Hannover und die Berufsfeuerwehr Hannover, das DRK Hameln-Pyrmont sowie die BF Göttingen zusammen mit dem DRK Göttingen jeweils ein solches Spezialfahrzeug.

Foto: Michael Rüffer

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