Zehn Jahre Notarztausbildung in Marburg


Marburg (DRK) – Seit zehn Jahren erhalten Notärzte auf den Marburger Lahnbergen ihr praxisrelevantes, theoretisches Grundwissen. In einem 80-stündigen Kompaktkurs am Zentrum für Notfallmedizin des UKGM erhalten sie die theoretische und praktische Voraussetzung für ihre spätere Tätigkeit im Rettungsdienst.

Das Angebot sei in Hessen einmalig, teilte die DRK-Rettungsdienst Mittelhessen gGmbH mit. Es werde jeweils im Frühjahr und Herbst angeboten und könne mittlerweile auf mehr als 500 Teilnehmer zurückblicken. Im Zentrum für Notfallmedizin würden unter anderem die Notärzte für die Notarztsysteme des DRK-Rettungsdienstes Mittelhessen im Landkreis Marburg-Biedenkopf geschult.

Marburg habe sich damit zur „Schule für Notärzte in Hessen“ entwickelt, so die DRK-Gesellschaft. Hinsichtlich der Qualität der Notfallversorgung würden hohe Maßstäbe verfolgt: Mit Verweis auf das Reanimationsregister hätten Patient im Landkreis Marburg-Biedenkopf nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand besonders gute Chancen, erfolgreich wiederbelebt zu werden.

Der Kurs „Zusatzbezeichnung Notfallmedizin“ wird getragen und organisiert vom Zentrum für Notfallmedizin des Universitätsklinikums Marburg, der Akademie für ärztliche Fortbildung und Weiterbildung der Landesärztekammer Hessen sowie dem DRK-Rettungsdienst Mittelhessen.

Der Schwerpunkt des 80-stündigen Marburger Kompaktkurses liegt auf praxisrelevanten theoretischen Inhalten und individuellen Trainingsangeboten in kleinen Gruppen. Eine Besonderheit des Marburger Kurses sei die strenge Limitierung der Teilnehmerzahlen. Dies erlaube einen interaktiven Unterricht und kleine Trainingsgruppen.

(Foto: DRK-Rettungsdienst Mittelhessen)

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