Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Wasserwacht in Bayern für Wachsaison vorbereitet

(Bild: BRK-Wasserwacht)München (BRK) – Die Wachsaison der Wasserwacht beginnt normalerweise im Mai. In diesem Jahr ist aber vieles anders. Denn der Badebetrieb in den Schwimmbädern und Strandbädern an den Seen ist aufgrund der Corona-Pandemie in Bayern aktuell nicht erlaubt. Nur die Ausübung von Wassersport – zum Beispiel Schwimmen, Bootfahren oder Windsurfen – ist gestattet.

„Der Schutz und die Sicherheit jeder einzelnen Einsatzkraft und jedes einzelnen Patienten hat für uns oberste Priorität. Zur Sicherstellung unserer Einsatzfähigkeit haben wir eine Reihe von Maßnahmen ergriffen und schulen unsere Einsatzkräfte intensiv, auch im Hinblick auf den Infektionsschutz“, erklärt Andreas Dietz, Technischer Leiter der Wasserwacht Bayern. „Unsere Schnell-Einsatz-Gruppen sind jederzeit an allen Standorten einsatzbereit. Sie sind gut gerüstet und personell den Erfordernissen entsprechend eingeteilt, sodass die Einsatzfähigkeit fortwährend aufrechterhalten werden kann“, ergänzt er.

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Die Wasserwacht Bayern geht davon aus, dass es in diesem Jahr aufgrund weiter anhaltender Einschränkungen im Reiseverkehr mehr Badegäste an den örtlichen Badeseen und Naherholungsgebieten geben wird. „Die Besetzung der Wachstationen wird je nach Frequentierung durch den Wassersport an den bayerischen Gewässern in den nächsten Wochen aufgenommen. Somit stehen auch hier unsere qualifizierten Ehrenamtlichen, sobald es grünes Licht für den Badebetrieb gibt, für den Wachdienst bereit“, so Thomas Huber, Vorsitzender der Wasserwacht Bayern.

„Wie in jedem Jahr bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, sich am Wasser nicht in Gefahr zu bringen. Bei den aktuellen Wassertemperaturen unter 15 °C kommt es schnell zu einer gefährlichen Unterkühlung“, appelliert Huber. „Bei unüberlegten Handlungen oder Selbstüberschätzung kann man nicht nur sich selbst, sondern auch andere in Gefahr bringen. Notwendige Rettungsaktionen sind oft anspruchsvoll und auch für die geübten Wasserretter nicht ohne Gefahr. Viele Unfälle können vermieden werden, wenn sich alle an die Baderegeln halten“, so der Vorsitzende.

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