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Wacken: Regen machte Sanitätsdienst zur Herausforderung

Wacken (rd.de) – Im Jahr 2015 stellte das Wacken Open Air (75.000 Besucher) den Rettungsdienst vor ganz besondere Herausforderungen. Zirka 145 Liter Regen pro Quadratmeter gingen in den fünf Tagen des Festivals nieder. Dies erforderte sich flexibel an die Bedingungen anzupassen, um den Sanitätsdienst sicherzustellen.

Foto: RKiSH
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Das DRK Kaltenkirchen stellt mit rund 450 Helfern den Sanitätsdienst auf dem Festivalgelände sicher. Im Regelfall sorgen mehrere Fußstreifen mit je zwei Helfern im Infield für die Abdeckung mit Sanitätspersonal. Allerdings war durch den Regen der Boden so aufgeweicht, dass die Gruppe auf vier Helfer erweitert werden musste. Nur so konnte der zügige Patiententransport zu den RTW-Übergabepunkten sichergestellt werden.

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Auch auf dem Gelände des Sanitätszeltes musste vorgesorgt werden, damit ein Fortkommen möglich blieb. Ein Fahrverbot sorgte dafür, dass der Boden länger tragfähig blieb. Dennoch mussten nach einiger Zeit Fußwege mit Holzplatten verstärkt werden.

Foto: RKiSH
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Damit die Campingflächen noch mit einem Fahrzeug erreicht werden konnten, forderte die Einsatzleitung bereits am Montag (07.07.2015) einen geländegängigen Krankentransportwagen (Mercedes G) an. Zeitweise war es nur mit diesem Fahrzeug möglich, Patienten von den Campingflächen zum San-Zelt zu befördern.

Des Weiteren richtete die Einsatzleitung an verschiedenen Standorten weitere Wachen ein, beispielsweise in der Schule Wacken. Diese liegt direkt am Festivalgelände. Von hier aus konnte die Hauptbühne in zirka einer Minute erreicht werden. Ebenso wurden die Übergabepunkte zwischen Sanitätsdienst und Rettungsdienst an befestigten Wegen neu festgelegt.

Foto: RKiSH
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Ebenfalls wetterbedingt war die Zahl unterkühlter Patienten in diesem Jahr ungewöhnlich hoch. Hitzebedingte Kreislaufprobleme traten dagegen kaum auf. Auch wenn der diesjährige Einsatz auf dem Wacken Open Air für den Rettungsdienst sehr fordernd war, zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden mit der Organisation und der Abwicklung der Einsätze.

(03.08.2015)

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