vfdb, DRK und Johanniter legen Positionspapier vor

(Bild: (Symbol) wal_172619/pixabay.com)Münster (ots) – Unter dem Titel „Der Patient bekommt zu jeder Zeit die erforderliche Hilfe, die er benötigt“ hat die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) ein Positionspapier zur Lösung der bundesweiten Kapazitätsprobleme im Rettungsdienst vorgelegt. Es beruht auf einer gemeinsamen Initiative der vfdb mit dem DRK und den Johannitern.

Die Initiatoren richten sich mit ihrem Papier an die Verantwortlichen der Politik und appellieren, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.

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„Deutschland verfügt über engagierte Einsatzkräfte im Rettungswesen, die jedoch am Limit arbeiten. Dasselbe gilt für die Kliniken und die Notärzte überall im Land“, sagt vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner. „Die Flut der Einsätze ist vielfach kaum noch zu bewältigen und gefährdet zunehmend die schnelle Versorgung in lebensbedrohlichen Fällen. Deshalb ist es jetzt Zeit zum schnellen Handeln. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz und der Johanniter-Unfall-Hilfe … hat die vfdb deshalb diesen Plan entwickelt.“ Aschenbrenner dankte auch dem Arbeitskreis Notfallmedizin und Rettungswesen e.V. an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der beratend zur Verfügung stand.

Aschenbrenner weist darauf hin, dass die Notfallversorgung der Bevölkerung als Teil der staatlichen Daseinsvorsorge gewährleistet werden muss. Für Hilfeersuchende müsse es jederzeit ein für ihr Erfordernis passendes Hilfsangebot geben. „Diesem Anspruch wird das vorgelegte Positionspapier gerecht“, so Aschenbrenner.

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