Tipps zum Umgang mit Notfallmedikamenten

Bremen (rd_de) – Notfallmedikamente sind in vielen Einsätzen die entscheidende Option, einem Patienten rasch zu helfen. Wird dabei aber fehlerhaft gearbeitet, können die Folgen fatal sein. Hier unsere Tipps, wie sicher und dennoch zügig gearbeitet werden kann.

1. Indikationen prüfen: Patientenzustand/Begleiterkrankungen? Allergien? Kontraindikationen? Korrekte Dosierung berechnet?

2. Anordnung: eindeutige Medikamentenbenennung (Name/Wirkstoff/Konzentration)? Besonderheiten bei Verabreichungsweg/Verdünnung? Genaue Wiederholung der Anordnung durch Rettungsdienst-Mitarbeiter!

3. Zubereitung: Hygienestandards eingehalten? Sorgfalt bei Medikamentenauswahl? Kennzeichnung des Spritzeninhalts (Aufkleber)?

4. Kontrolle: Vor der Verabreichung (Spritze und Ampulle dem Arzt zeigen; Anordnung wiederholen; Prüfung und Bestätigung durch den Arzt; bei Unklarheit Spritze verwerfen), während der Verabreichung (Patientenzustand beobachten; Applikationsart und -ort korrekt? Applikationsgeschwindigkeit beachten), nach der Verabreichung (Patientenzustand beobachten; falls Spritzenrest, Hygienestandard beachten; exakte Dokumentation).

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(Text: Dr. Maximilian Kippnich und Prof. Dr. Thomas Wurmb, Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum Würzburg; Dr. Martin Kraus, Ärztlicher Bezirksbeauftragter Rettungsdienst, Regierung von Unterfranken; Informationen: RD-Ausschuss Bayern; Symbolfoto: Markus Brändli; 19.04.2018) [4702]

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