Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Reformpläne der Notfallversorgung weiter in der Diskussion

(Bild: Martin Bühler/JUH)Berlin (rd_de) – Die vom Bundesgesundheitsministerium angestoßenen Reformpläne der Notfallversorgung sorgen nach wie vor für Diskussionen unter Fachleuten.

Anlässlich einer Anhörung zur geplanten Reform im Gesundheitsministerium am Montag (17.02.2020) erklärte Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe: „Der Rettungsdienst spielt eine zentrale Rolle für eine gute medizinische Versorgung im Notfall. Als Leistungserbringer im Rettungsdienst begrüßen wir es, dass mit der Reform der Notfallversorgung die Anerkennung des Rettungsdienstes als eigenständiger medizinischer Leistungsbereich im SGB V verbunden ist.“

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Aus Sicht der Johanniter besteht jedoch Änderungsbedarf am Entwurf. Das betrifft unter anderem die Stellung der Hilfsorganisationen im Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, die Finanzierung der medizinischen Notfallrettung mit ihrer Differenzierung in Betriebskosten und Investitions- und Vorhaltekosten und die Ausgestaltung der Pauschalen für rettungsdienstliche Einsätze mit und ohne Transport.

Auch beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2020, der vom 17. bis 19. Februar 2020 in Berlin stattfindet, sind die Reformpläne von Minister Jens Spahn eines der wichtigsten Themen.

Ob die Reform des Notdienstes gelingen kann und welche – auch kompetenzrechtlichen – Hemmnisse einem Erfolg entgegenstehen könnten, wird beim Hauptstadtkongress in zwei Veranstaltungen aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Beim Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation stand das Thema bereits am ersten Kongresstag auf dem Programm: „Alle an einem Strang: Die Zukunft der Notfallversorgung“ lautete der Veranstaltungstitel.

Das Deutsche Ärzteforum folgt am zweiten Kongresstag mit der Session „Eine Reform mit weitreichenden Folgen: Zur Neuorganisation der Notfallversorgung – gemeinsamer Tresen versus 3. Sektor“.

Mit kontroversen Diskussionen und einer Prognose, ob der Gesetzentwurf aus dem Hause Spahn geeignet ist, ein jahrelanges Problem dauerhaft zu lösen, ist zu erwarten.

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