Neuer Transportinkubator für Klinikum Saarbrücken

(Bild: Björn Steiger Stiftung)Saarbrücken (BSS) – Die Björn-Steiger-Stiftung hat am Mittwoch letzter Woche (15.06.2022) dem Perinatalzentrum am Klinikum Saarbrücken einen neuen Transportinkubator übergeben. Zum Einsatz kommt das 100.000 Euro teure Transportsystem, wenn sehr kleine Frühgeborene und erkrankte Neugeborene aus umliegenden Geburts- und Kinderkliniken in die Spezialklinik nach Saarbrücken verlegt werden müssen.

Der neue Transportinkubator für das Perinatalzentrum auf dem Winterberg ist eine individuelle Lösung der Firma Saegeling Medizintechnik. Er wurde gemeinsam mit Medizinern der Klinik ausgewählt und ersetzt ein älteres Vorgängermodell. Der neue Inkubator kann sowohl boden- als auch luftgebunden transportiert werden und erlaubt diverse erweiterte Therapiemöglichkeiten der pränatalen Intensivmedizin. Unter anderem sorgen hohe Isolierungswerte für einen guten Wärme- und Schallschutz der Kinder.

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„Die Behandlung in einer spezialisierten Kinderklinik ist für das Überleben von Früh- und Neugeborenen und ihre weitere Entwicklung unerlässlich. Als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe verfügen wir über Erfahrungen und Einrichtungen, um auch schwierigste Fälle jederzeit versorgen zu können. Damit können bei diesen Patienten langfristige Schädigungen verhindert oder abgemildert werden“, sagt Dr. Marie-Claire Detemple, kommissarische Co-Leiterin des Zentrums für operative und konservative Kinder- und Jugendmedizin.

Finanziert wurde der 100.000 Euro teure Intensiv-Transportinkubator durch Spenden der Björn-Steiger-Stiftung sowie durch das Klinikum Saarbrücken. Die Nebenkosten wie Wartung und Inspektion werden künftig von der Björn-Steiger-Stiftung getragen, die im Einzugsgebiet hierzu Spenden einwirbt.

„Ich freue mich sehr, dass wir dem Perinatalzentrum in Saarbrücken den neuen Transportinkubator übergeben können. In den vergangenen Jahren haben sich neue technische Möglichkeiten ergeben, die jetzt genutzt werden können. Das Risiko, das mit jedem Transport verbunden ist, kann damit auf ein Minimum reduziert werden. Mit diesem hochmodernen System sind die kleinen Patienten immer sicher unterwegs“, so Thomas Pflanz von der Björn-Steiger-Stiftung.

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