Neuer Podcast „2Retter1Mikro“ mit Tobias Schlegl

(Bild: Björn-Steiger-Stiftung)Hamburg (pm) – Die erste Folge des neuen Podcasts „2Retter1Mikro“ ist ab Donnerstag (28.01.2021) über alle gängigen Podcast-Apps verfügbar (z.B. Spotify, Apple).

Im Rahmen dieses neuen Formats spricht Notfallsanitäter und Moderator Tobias Schlegl mit Kolleginnen und Kollegen aus Rettungsdienst und Pflege über schöne sowie schlimme Momente aus dem Berufsalltag und über Arbeitsbedingungen sowie Verbesserungsmöglichkeiten im Gesundheits- und Rettungswesen. Der Podcast erscheint künftig alle zwei Wochen.

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Gast in der ersten Folge ist Intensivpfleger Matthias, der ebenfalls im Rettungsdienst tätig ist. Tobias Schlegl spricht mit ihm über die persönliche Motivation in ihren Berufen, über Einsätze, die in Erinnerung bleiben, über die Arbeitsbelastungen und Verbesserungsmöglichkeiten im Rettungsdienst und wie die Corona-Pandemie momentan den Arbeitsalltag beeinflusst.

„Uns lag es schon immer am Herzen, das Thema Lebensrettung und Notfallhilfe in der öffentlichen Wahrnehmung zu stärken. Der Podcast mit Tobias Schlegl eröffnet die wunderbare Möglichkeit, den Mitarbeitern aus Rettungsdienst und Pflege das Wort zu erteilen und so auf die Situation und die Probleme in diesen Berufsfeldern aufmerksam zu machen“, so Pierre-Enric Steiger, Präsident der Björn-Steiger-Stiftung. „In der ersten Folge wird beispielsweise thematisiert, dass Notfallsanitäter bestimmte Medikamente oder Schmerzmittel nicht in jedem Bundesland verabreichen dürfen, obwohl sie dafür ausgebildet sind. Wir fordern schon lange, dass hier Rechtssicherheit geschaffen wird“, so Steiger, dessen Stiftung den neuen Podcast zusammen mit der Agentur “Gute Leude Fabrik” produziert.

Jede Folge endet mit einem Erste-Hilfe-Kapitel, welches eine Notfallsituation beschreibt und Tipps gibt, wie sich Laien am besten verhalten sollten. In der ersten Folge geht es um den Herz-Kreislauf-Stillstand und Laien-Reanimation.

„Für uns Rettungskräfte ist es immer frustrierend, wenn Anwesende bei einem Notfall keine Erste Hilfe leisten, obwohl sie es könnten. Wenn wir nach vielleicht zehn Minuten am Unfallort eintreffen, kann es im schlimmsten Fall für den Patienten schon zu spät sein. Mit diesem Themenblock wollen wir einfache Handlungsanweisungen geben und Ängste abbauen. Es lohnt sich auf jeden Fall zu helfen, denn es gibt kein schöneres Gefühl, als bei einer Lebensrettung dabei zu sein“, so Schlegl.

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