Neue Rettungswache in Bekmünde

Bekmünde (RKiSH) – Durch die neue Rettungswache Büchsenkate kann die Sicherheit der Bevölkerung im Kreis Steinburg deutlich erhöht werden. Die Hilfsfristen wird sich dadurch westlich von Itzehoe nochmals deutlich verkürzen. Die neue Wache wurde jetzt offiziell in Dienst genommen. 

„Gerade im Bereich der Notfallmedizin können Minuten entscheidend sein; daher war es so wichtig, dass wir eine weitere Optimierung im westlichen Teil des Kreises Steinburg umsetzen konnten“, erläuterte Michael Reis, Geschäftsführer der Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH), die für den Rettungsdienst in Steinburg zuständig ist.

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In Anwesenheit von Steinburgs Landrat Dr. Burghard Rocke und Bürgermeister Klaus Krüger wurde die neue Rettungswache auf dem Grundstück der früheren Gaststätte „Büchsenkate“ in Bekmünde eingeweiht. Sie ist rund um die Uhr von jeweils zwei Rettungsassistenten besetzt; Leiter der Wache ist Leif Lohmann. Das Einsatzgebiet reicht von Wacken bis Wewelsfleth Brokdorf und vom Stadtgebiet Itzehoe bis an den Kielkanal.

Daneben dient das dort stationierte Fahrzeug auch als zusätzliche weitere Absicherung für den Bereich Brunsbüttel. Michael Reis: „Im Bereich des Rettungsdienstes sind wir längst kreisübergreifend tätig. Unsere Kooperation erlaubt es, dass wir Personal und Fahrzeuge dort einsetzen, wo Not am Mann ist.“

„Wir sind dem Verbund im Rahmen unserer Kooperationsbemühungen beigetreten. Unser Ziel war es, Skaleneffekte und den gemeinsamen Überbau zu nutzen, um so Kosten zu senken. Diese Kostensenkungen kommen letztendlich tatsächlich den Bürgerinnen und Bürgern zugute“, ergänzt Landrat Dr. Rocke. „Die RKiSH ist ein Paradebeispiel für eine sinnvolle und wirtschaftliche kreisübergreifende Zusammenarbeit.“

Das Wachgebäude beherbergt auf einer Grundfläche von etwa 140 Quadratmetern neben einem Büro, einem Desinfektionsraum und zwei Ruheräumen weitere Funktionsräume für die Rettungsassistenten. Investor des Baus ist die „WestMed Gesellschaft für medizinische Dienstleistungen mbH“, Heide. Die Servicefirma war auch für die Planung und Bauüberwachung zuständig. Als Bauleiter fungierte Bauingenieur Thies Brehmer. Die gesamten Baukosten betragen etwa 340.000 Euro.
 
Ursprünglich hatte das Einsatzgebiet als wenig bewohnte Wald- und Moorlandschaft gegolten. Allerdings veränderte sich die Situation, und auch die Ansprüche an den Rettungsdienst stiegen. Nach der Planungsphase begann daher vor zwei Jahren die Phase der Umsetzung, an der auch die Ämter Itzehoe und Wilstermarsch beteiligt waren.

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