Produkt: Rettungs-Magazin 4/2019
Rettungs-Magazin 4/2019
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Münchner Wasserretter leisteten 31.250 Einsatzstunden

(Bild: Wasserwacht München)München (WW) – 337 Erste-Hilfe-Leistungen erbrachte die Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes (BRK) zwischen Mai und September 2021 in der Stadt und im Landkreis München. Hinzu kommen 19 Alarmierungen der Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG). 31.250 Einsatzstunden leisteten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer insgesamt.

Für die Einsatzkräfte an der Isar sowie an den Seen in der Stadt und im Landkreis München war 2021 ein einsatzreicher Sommer. 31.250 Stunden ehrenamtlicher Dienst wurde zwischen Mai und September geleistet. 337 Erste-Hilfe-Leistungen – vom Bienenstich, über Schnittverletzungen bis hin zu Herz-Kreislauf-Problemen – wurden durch die Ehrenamtlichen erbracht.

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Beispielsweise wollte ein Jugendlicher am Lußsee unter Alkoholeinfluss im See schwimmen. Aufgrund seines Zustandes ging er aber immer wieder unter. Glücklicherweise konnte der Jugendliche durch andere Schwimmer auf eine Luftmatratze gezogen und durch die Wasserwacht gerettet werden.

In einem anderen Fall geriet ein älteres Ehepaar in Not, als der Frau im Feldmochinger See die Kräfte verließen. Ihr Ehemann wollte ihr zu Hilfe kommen, konnte seine Frau allerdings auch nicht aus eigener Kraft ans Ufer bringen. Ein umsichtiger Stand-up-Paddler brachte die beiden ans Ufer, wo sie die Wasserwacht versorgte.

Am Heimstettener See waren die Rettungskräfte der Wasserwacht in Zusammenhang mit einem Krampfanfall gefordert. Die schnellste Möglichkeit zu helfen war, mit einem Boot über den See anzufahren. Ein nachalarmierter Notarzt traf mit dem Rettungshubschrauber ein. Die Patientin wurde nach medizinischer Erstversorgung dem Landrettungsdienst übergeben.

Zusätzlich zu den Erste-Hilfe-Leistungen kamen 19 Alarmierungen der Schnell-Einsatz-Gruppen. Einsatzgründe waren unter anderem die aufwendige Rettung eines verletzten Schlittschuhläufers, Pkw im Wasser, Vermisstensuchen und ein gekentertes Kanu, dessen Kanuten auf einer Isarinsel festsaßen.

Mit 1. Oktober 2021 beendete die letzte Station der Münchner Wasserwacht ihren Wachdienst für 2021. Das heißt, die Wasserwachtstationen sind nicht mehr besetzt. Die Schnell-Einsatz-Gruppen der Münchner Wasserwacht sind jedoch weiterhin rund um die Uhr in Alarmbereitschaft, um bei Wassernotfällen ausrücken zu können.

Produkt: Rettungs-Magazin 3/2019
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