Malteser und Johanniter teilen sich NEF-Dienst

(Bild: St. Marien-KH Ludwigshafen)Ludwigshafen (pm) – Seit dem 1. Juni 2022 ist am St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen ein neues Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) stationiert, das von den Maltesern besetzt wird. Sie teilen sich den Notarztdienst am neuen Standort mit den Johannitern.

Die Kreisverwaltung hat das St. Marienkrankenhaus als neuen festen Notarztstandort für Ludwigshafen und den Rhein-Pfalz-Kreis bestimmt. So steht in Zukunft an 365 Tagen im Jahr ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) in der Gartenstadt. Es wird werktags zwischen 6 und 18 Uhr und an den Wochenenden sowie Feiertagen zwischen 7 und 19 Uhr besetzt.

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Schon in der Vergangenheit war regelmäßig ein Notarzt vom St. Marienkrankenhaus zu Notfällen in der Region gestartet. Bisher haben die Notfallmediziner aus dem St. Marienkrankenhaus den gemeinsamen Notarzteinsatz mit der BG Klinik Ludwigshafen organisiert. Jetzt gibt es in Ludwigshafen drei feste Notarztstandorte: am St. Marienkrankenhaus Ludwigshafen, am Klinikum Ludwigshafen und an der BG Klinik Ludwigshafen.

Der neue Standort am St. Marienkrankenhaus ist an die Zentrale Notaufnahme angebunden und wird in Zusammenarbeit mit den Maltesern und Johannitern betrieben. Sie übernehmen die Aufgabe im monatlichen Wechsel. Damit ist der neue Notarztstandort der erste in Rheinland-Pfalz, den die beiden Hilfsorganisationen betreiben.

„Wir freuen uns auf die verantwortungsvolle neue Aufgabe und dass wir unsere gewohnte Qualität auch hier anwenden können“, erklärt Andreas Fähler, Rettungsdienstleiter der Johanniter in Ludwigshafen.

Die Malteser setzen für eine Übergangszeit ein NEF aus Hessen ein. „Um den kurzfristigen Start zu ermöglichen, konnten wir als Übergangslösung ein NEF unserer Malteser-Kollegen in Fulda erwerben“, erklärt Tobias Schmid, Rettungsdienstleiter der Malteser im Bezirk Speyer. „Gleichzeitig arbeiten wir gemeinsam mit den Johannitern an einem Konzept für zwei neue NEFs, die auch den Anforderungen der Zukunft Rechnung tragen.“

„Wir bedanken uns herzlich bei der Kreisverwaltung für das Vertrauen und beim Deutschen Roten Kreuz für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit im Notarztdienst. Und wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst und der Johanniter-Unfall-Hilfe“, sagt Jürgen Will aus der Geschäftsführung des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses.

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