Lob für Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung

(Bild: Martin Bühler/Johanniter)Hannover (pm) – Die neue niedersächsische Landesregierung (SPD/Grüne) hat in ihrem Koalitionsvertrag einen Reformbedarf in der Notfallversorgung aufgenommen Die Landesverbände von ASB, DRK, den Johannitern und Maltesern begrüßen dies. Sie fordern nun eine rasche Umsetzung zielgerichteter Maßnahmen.

Bereits seit Jahren beklagen Rettungsdienste und Notaufnahmen stark zunehmende Fallzahlen. Häufig handelt es sich um Patienten, deren Versorgung problemlos durch andere, niedrigschwellige Systeme erfolgen könnte. Die neue Landesregierung in Hannover will nun für die lange geforderte Entlastung sorgen. Zur Verbesserung der Patientensteuerung soll eine Zusammenführung der Notrufnummern 112 und 116117 in gemeinsamen Notfallleitstellen erfolgen. Forciert werden Modellprojekte wie der „Gemeindenotfallsanitäter“.

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In einer gemeinsamen Mitteilung, die von den Johannitern verbreitet wurde, wird unter anderem angeregt, angehende Notfallsanitäter/-innen stärker einzubeziehen: „Aufgrund der aktuellen angespannten Personalsituation im Rettungsdienst, sollte für Auszubildende zur Notfallsanitäterin bzw. Notfallsanitäter im 1. Ausbildungsjahr, die bereits über einschlägige rettungsdienstliche Erfahrungen zum Beispiel als Rettungssanitäter verfügen, eine befristete Ausnahmeregelung in der Pandemie für deren Einsatz geschaffen werden.“ Das Ziel müsse sein, diese direkt ab Ausbildungsbeginn adäquat als Regelbesatzung einsetzen zu können.

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