Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Johanniter-Stauhelfer sind wieder einsatzbereit

(Bild: Nancy Heusel/JUH)Hannover (JUH) – Die Johanniter-Stauhelfer in Niedersachsen und Bremen starten am heutigen Donnerstag (01.04.2021) in die Saison und sind wieder auf Niedersachsens Autobahnen im Einsatz.

Hatte sich der Saisonstart im vergangenen Jahr bis Ende Mai Corona-bedingt verzögert, sind die Mitglieder der JUH-Motorradstaffeln jetzt zu Ostern wieder einsatzbereit. Die Pandemieerfahrungen des vergangenen Jahres und engmaschige Hygienekonzepte ermöglichen den pünktlichen Saisonstart. Eigens für die Stauhelfer haben die Johanniter ein Hygienekonzept entwickelt, das die Sicherheit der Einsatzkräfte und der Menschen in ihren Fahrzeugen gewährleistet und die Vorgaben erfüllt.

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„Wir gehen aufgrund der aktuellen Pandemielage nicht von Reiseverkehr zu Ostern aus. Aber im Fall der Fälle sind wir vorbereitet“, sagt Thorsten Renken, Landeskoordinator Motorradstaffel/Stauhilfe bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Landesverband Niedersachsen/Bremen.

Die rund 70 Johanniter-Stauhelferinnen und -helfer sind in sieben Staffeln aus den Verbänden Ahlhorn, Aller-Leine, Bremen-Verden, Hildesheim, Northeim, Salzgitter und Hannover zwischen den Oster- und den Herbstferien auf den Autobahnen unterwegs.

2020 haben die Helfer 91.936 Kilometer auf den niedersächsischen Autobahnen zurückgelegt. Im Rahmen von 746 Einsätzen leisteten sie 2.873 Stunden ehrenamtliche Arbeit.

Gerade in Urlaubszeiten häufen sich Unfälle, und es kommt vermehrt zu Staus. Ist der Weg für Rettungswagen zum Unfallort durch fehlende Rettungsgassen erschwert, sind die Stauhelfer auf ihren wendigen Maschinen gefragt. Die Retter sichern unter anderem Unfallstellen oder Pannenfahrzeuge ab und leisten Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst oder Pannenservice eintrifft. Die Einsätze der Stauhelfer sind für die versorgten Personen, für die Kommunen und für die Polizei kostenfrei. Die Ausstattung der Fahrer, das technische und medizinische Material sowie die Instandhaltung und Kraftstoffe der Motorräder werden über Spenden finanziert.

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