Intubation: Probleme vor allem im Rettungseinsatz

Bremen (rd_de) – Die Atemwegssicherung, insbesondere die endotracheale Intubation, ist eine selten durchzuführende, gleichzeitig aber komplikationsträchtige rettungsdienstliche Maßnahme. Lesen Sie hier, wann mit einer erschwerten Intubation zu rechnen ist.

Die Technik der endotrachealen Intubation gilt als ausgesprochen anspruchsvoll. Sie erfordert Übung sowie Erfahrung und ist mit einer hohen potentiellen Gefährdung des Patienten (Hypoxie) verbunden. Unter präklinischen Bedingungen ist sie obendrein generell schwieriger als in der Klinik durchzuführen.

Anästhesisten stellen sich bei folgenden Faktoren auf eine erschwerte Intubation ein:

• eingeschränktem Zugang zum Patienten,
• Sekret, Blut, Erbrochenes in den oberen Atemwegen,
• Weichteilverletzungen in den oberen Atemwegen,
• Immobilisation der HWS,
• eingeschränkter Möglichkeit zur Präoxygenierung,
• unzureichender Narkosetiefe,
• Verzicht auf Muskelrelaxantien,
• stressgeladener Gesamtsituation,
• ungünstigen Umgebungsbedingungen (Licht, Lärm),
• Experisen nicht vorhanden.

Wie sich Rettungskräfte verhalten sollten, treten unmittelbar vor oder während einer endotrachealen Intubation Probleme auf, erklären wir im neuen Rettungs-Magazin (2/2018).

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(Text: Jürgen Auerhammer, Anästhesist und Leitender Notarzt; Symbolfoto: Markus Brändli; 12.02.2018) [3828]

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