Fluthilfemedaille für die ADAC Luftrettung

(Bild: ADAC Luftrettung)Mainz (ADAC) – Große Anerkennung für die Arbeit der ADAC Luftrettung beim Jahrhunderthochwasser im Ahrtal: Im Festsaal der Staatskanzlei der rheinland-pfälzischen Landesregierung wurde die Hilfsorganisation vergangenen Montag (12.09.2022) als Zeichen der „tiefen Dankbarkeit und Wertschätzung für die außergewöhnliche Hilfeleistung und Solidarität beim größten Einsatz der deutschen Nachkriegsgeschichte“ mit der Fluthilfemedaille 2021 ausgezeichnet.

Stellvertretend für die gesamte ADAC Luftrettung nahm Pilot Stefan Goldmann von der Luftrettungsstation in Koblenz die Ehrung aus den Händen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz entgegen. Der Pilot des ADAC Rettungshubschraubers „Christoph 23“ war einer der ersten, der im Katastrophengebiet im Einsatz war.

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Die Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hatte selbst die erfahrenen Crews der ADAC Luftrettung emotional an ihre Grenzen gebracht.

Auf dem Höhepunkt der Flutkatastrophe waren bis zu sechs ADAC-Rettungshubschrauber in den Hochwassergebieten aktiv. Insgesamt absolvierten die Teams im Juli und August 2021 mehr als 200 Rettungseinsätze, darunter 111 Windenrettungen. Allein der extra ins Ahrtal verlegte Sonderhubschrauber „Christoph 23 Bravo“ flog in den ersten Stunden 36 Spezialeinsätze mit Rettungswinde, um Menschen von Dächern oder aus Häusern und Plätzen zu retten, die von Wasser eingeschlossenen waren.

Neben der ADAC Luftrettung wurden zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Feuerwehren, Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz, des Rettungsdienstes und der Polizei mit der Fluthilfemedaille geehrt – stellvertretend für rund 50.000 Helferinnen und Helfer.

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