Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

DRF Luftrettung betreibt „Christoph Regensburg“ weiterhin

(Bild: DRF Luftrettung)Regensburg (DRF) – In den nächsten fünf Jahren wird die DRF Luftrettung den am Universitätsklinikum stationierten Intensivtransporthubschrauber „Christoph Regensburg“ weiterhin betreiben. Das Bayerische Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration hat die Verlängerung der Konzession bestätigt.

Der Intensivtransporthubschrauber „Christoph Regensburg“ steht rund um die Uhr für Einsätze in der Region sowie in ganz Bayern bereit und wurde zuletzt über 1.400-mal im Jahr alarmiert.

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Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung, freut sich über das Vertrauen: „Dies zeigt, dass unsere Partner in der Region die herausragende Arbeit unserer Besatzungen hier in Regensburg anerkennen und schätzen. Wir freuen uns, auch in den nächsten Jahren mit unserem Hubschrauber für die Notfallrettung und den schnellen und schonenden Transport schwer kranker und verletzter Menschen bereit zu stehen und so unseren Beitrag zur notfallmedizinischen Versorgung im Freistaat Bayern zu leisten.“

Die Station wurde am 1. September 1994 gegründet; seit 2015 startet ein Hubschrauber des Typs H 145 als „Christoph Regensburg“. Er ist rund um die Uhr einsatzbereit und mit einem Piloten (nachts zwei), einem Notarzt sowie einem Notfallsanitäter besetzt. Bereits seit 2011 setzen die Piloten bei ihren nächtlichen Flügen Nachtsichtbrillen (Night Vision Goggles) ein.

Die Regensburger Luftretter führen regelmäßig medizinische Spezialtransporte durch, beispielsweise mit einem Inkubator für kritisch kranke Neugeborene oder mit der mobilen Herz-Lungen-Maschine. Zudem ist „Christoph Regensburg“ in das Projekt „Notarzt für Kinder – NOKI“ eingebunden. Hierzu haben die medizinischen Besatzungen des Regensburger Hubschraubers spezielle Schulungen für pädiatrische Notfälle erhalten. Die Rettungsleitstellen alarmieren NOKI in der Regel bei Meldebildern wie Polytrauma, Reanimation, Schädel-Hirn-Trauma, bei Ertrinkungsunfällen und wenn ein anwesender Arzt den Hubschrauber nachfordert.

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