DLRG: 24.747 Hilfeleistungen im vergangenen Jahr

(Bild: DLRG)Bad Nenndorf (DLRG) – Die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 901 Menschen oft in letzter Minute vor dem Tod bewahrt. Bei 28 Einsätzen mussten sie sogar ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um ein anderes zu erhalten. Die Einsatzbilanz weist insgesamt 24.747 Hilfeleistungen für Segler, Surfer und Motorbootfahrer aus, die an Küsten und Binnengewässern in Not gerieten. Diese Zahlen gab DLRG-Präsident Achim Haag am Mittwoch (19.05.2021) in Hannover bekannt.

Die Bilanz der weltgrößten Wasserrettungsorganisation zeigt deutlich, dass insbesondere in den Sommermonaten die Arbeit der DLRG sehr bedeutend ist. „In 2020 waren die innerdeutschen Küstenabschnitte und Binnengewässer Corona-bedingt deutlich stärker besucht als in den Vorjahren. Gerade der Monat August hat die Rettungseinsätze in die Höhe schnellen lassen. Leichtsinn, Selbstüberschätzung oder Unkenntnis über die Gewässer bleiben weiter die häufigsten Ursachen“, sagte Haag.

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Rund 41.000 Retter hat die DLRG im vergangenen Jahr eingesetzt. Sie bewachten 1.375 Freigewässer und 1.479 Schwimmbäder und haben auf ehrenamtlicher Basis etwa zwei Millionen Wachstunden geleistet. Die geleisteten Wachstunden waren aufgrund der Pandemie jedoch stark rückläufig. Dies lag vor allem daran, dass viele DLRG-Gliederungen erst deutlich später als sonst in die Saison starteten. Im Vergleich zum Vorjahr gingen sie um rund ein Drittel zurück.

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