Den Helfenden besser helfen

(Bild: Gerd Altmann/pixabay.com)Köln (MHD) – Dank der Digitalisierung sollen die Hilfsorganisationen in Deutschland künftig bedarfsorientierter helfen können. Die Digitalisierung soll sowohl die Organisation von ehrenamtlichem Engagement verbessern als auch die Hilfe für Menschen in Notlagen leichter zugänglich machen. Auch der Malteser Hilfsdienst wird mehr digitale Angebote nutzen und bereitstellen.

Mit dem von Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) geförderten Programm „zusammen.digital“ entwickeln die Malteser in den nächsten vier Jahren zukunftsweisende Angebote, die auch von den anderen anerkannten Hilfsorganisationen (ASB, DRK, Johanniter, DLRG) genutzt werden können.

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„Die Digitalisierung bietet viele Möglichkeiten, um Hilfsbedürftigen in Krisen und Notlagen noch bedarfsorientierter zu helfen, ehrenamtlich Helfende noch besser zu begleiten und das Ehrenamt als Baustein für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken“, sagt Clementine Perlitt, Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienstes.

So wird zum Beispiel bereits in diesem Jahr die Personalplanung für Einsätze mit ehrenamtlich Helfenden strukturierter und übersichtlicher. Auch die Fortbildung wird mit praxisnahen E-Learning-Kursen digitaler: Ehrenamtliche können sich zeit- und ortsunabhängig fortbilden und müssen nicht zu einem Seminarort oder einer Schule reisen. Für die Ehrenamtlichen soll es außerdem leichter werden, auch online Kontakt zu halten und relevante Informationen weiterzugeben.

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