Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

„Christoph Regensburg“ feiert Jubiläum

(Bild: Martin Meyer/UKR)Regensburg (DRF) – „Christoph Regensburg“ feiert in diesen Tagen sein 25-jähriges Bestehen. Während sich am Freitag (27.09.2019) geladene Gäste zu einer Feierstunde und einem Symposium trafen, kann sich die Bevölkerung am kommenden Donnerstag (03.10.2019) an der Station auf einen Tag der offenen Tür freuen.

Am 4. September 1994 nahm „Christoph Regensburg“ seinen Dienst auf und landete zum ersten Mal am Universitätsklinikum Regensburg (UKR). Damit sei der Hubschrauber seit 25 Jahren ein unverzichtbarer Bestandteil der notfall-medizinischen Versorgung in Bayern, teilte die DRF-Luftrettung als Betreiberin der Station mit. Besonders in den Kompetenzbereichen Nachtflug und ECMO-Transporte (extrakorporale Membranoxygenierung) würde die Station eine Vorreiterrolle einnehmen.

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Keine andere Station der DRF-Luftrettung leistet so viele ECMO-Einsätze wie die Regensburger. Bereits 27-mal wurde das hochkomplexe Verfahren, das hinter der mobilen Herz-Lungen-Maschine steckt, im ersten Halbjahr 2019 angewendet. Alle an der DRF-Station in Regensburg eingesetzten Notärzte sind als Fachärzte für Anästhesie auch in der Kardioanästhesie trainiert. Durch den täglichen Umgang mit Herz-Lungen-Maschinen sind sie bestens im Umgang mit dieser Technik vertraut, um die mobile ECMO zusammen mit einem Kardiotechniker auch im Notfall sicher anzulegen.

Aufgrund der 24-Stunden-Einsatzbereitschaft von „Christoph Regensburg“ spielt das Thema Nachtflug eine wichtige Rolle für die Crews. Bereits seit 2011 setzt die Station bei Dunkelheit auf Nachtsichtbrillen. Die Zahl der nächtlichen Rettungseinsätze ist mittlerweile auf rund 20 Prozent gestiegen.

„Wir sind sehr froh, dass die DRF-Luftrettung bereits seit 25 Jahren unser fester Partner ist, sodass wir heute nicht nur den 25. Geburtstag feiern, sondern sozusagen auch silberne Hochzeit“, sagte Prof. Dr. Bernhard Graf, Direktor der Klinik für Anästhesiologie sowie stellv. Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Regensburg, am Freitag. „Die DRF-Luftrettung ist wichtiger Partner, nicht nur bei primären Notfalleinsätzen, sondern auch beim sekundären Transport von schwerstkranken Patienten, die zur optimalen Versorgung, egal ob tags oder nachts, von einer Klinik in eine andere verlegt werden müssen. Hier im ostbayerischen Raum ermöglicht die Luftrettung nicht nur eine lückenlose Rettungskette bei Notfällen, sondern erlaubt uns, dem Universitätsklinikum Regensburg, auch, unsere Aufgabe als einzigem Maximalversorger in dieser Region optimal wahrzunehmen und schwerstverletzte und schwerstkranke Patienten rasch und kompetent zu transportieren und zu versorgen.“

Das Foto zeigt Cornelia Fuchs, Ltd. Notfallsanitäterin (HEMS-TC), Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG, Prof. Dr. Bernhard Graf, Direktor der Klinik für Anästhesiologie sowie stellv. Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Regensburg, Dr. med. Katrin Judemann, Ltd. Hubschrauberärztin und Christian Hackl, Stationsleiter Regensburg (von links).

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