Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

„Christoph 26“ bekommt ein neues Zuhause

(Bild: ADAC Luftrettung)Sanderbusch (ADAC) – Ein neues Zuhause erhält demnächst der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 26“. Nach rund 40 Jahren errichtet die ADAC Luftrettung eine neue Luftrettungsstation am bestehenden Standort, dem Nordwest-Krankenhaus in Sanderbusch bei Wilhelmshaven (Niedersachsen). Bis es so weit ist, zieht „Christoph 26“ auf den nahegelegenen Jade-Weser-Airport.

Die ADAC Luftrettung betreibt die Station Sanderbusch seit 1983. Sie ist eine von drei Stationen mit 24-stündiger Bereitschaft und eine von vier, die auf Windenrettungen spezialisiert sind.

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Mit der laufenden Erweiterung und Optimierung von Einsatzspektrum und Patientenversorgung stieg auch der Platzbedarf. Für Trockenanzüge im Falle von Seenotrettungseinsätzen, Nachtsichtgeräte (Night-Vision-Imaging-Systeme/NVIS) für Rettungsflüge im Dunkeln oder eine Wasseraufbereitungsanlage zum Reinigen der Turbinen aufgrund von Salzwasser wurde immer mehr Lagerfläche benötigt. Seit der Einführung eines der modernsten Rettungshubschrauber vom Typ H145 musste zudem übergangsweise ein Zelthangar aufgestellt werden – der bestehende Hangar reichte platzmäßig nicht mehr aus. Zuletzt waren die Platzkapazitäten der Station vollständig ausgeschöpft.

Um langfristig beste Versorgungsqualität zu gewährleisten, baut die ADAC Luftrettung jetzt eine neue Station nach modernen Standards. Sie wird ausreichend Fläche auf zwei Etagen für Rettungsmaterial, Technik und die Rettungskräfte bieten. Der Hangar ist direkt an das Stationsgebäude angegliedert, sodass die ADAC-Luftretter wertvolle Zeit auf dem Weg zum Patienten sparen. Zudem wird das Vorfeld, auf dem „Christoph 26“ startet und landet, vollständig erneuert.

Das Interimsquartier auf dem Jade-Weser-Airport ist nur eine Flugminute entfernt und bietet alle Voraussetzungen – Genehmigungen, Luftfahrzeughallen, Tankanlage – für eine lückenlose Fortführung der Rettungsarbeit. Bis etwa Sommer 2022 ist ein Hangar, in dem auch Container für Material untergebracht sind, das Zuhause für „Christoph 26“.

Die temporäre Station mit Einsatzwachraum, Büro, Trocken-, Desinfektions- und Sozialräumen ist in Containern direkt neben dem Hangar eingerichtet.

Bei der Bereitstellung des Standorts haben Landkreis und Jade-Weser-Airport die ADAC Luftrettung maßgeblich unterstützt. Die Bevölkerung in den umliegenden Ortsteilen Mariensiel und Cäciliengroden wird um Verständnis gebeten, insbesondere, wenn es zu dem einen oder anderen Einsatz in den Abend- und Nachtstunden kommt.

Wer sich ein Bild von der Arbeit der ADAC-Luftrettungsteams machen will, hat am Samstag, 29. Mai 2021, auf www.luftrettung.adac.de die Gelegenheit dazu. An diesem Tag lädt die Luftrettungsstation Sanderbusch zu einem virtuellen Tag der offenen Tür ein. Das Onlineformat bietet Interessierten vielfältige Einblicke in die Arbeit der Einsatzkräfte und ihren Alltag. Auf dem Programm stehen Videoporträts von Rettungskräften, Einsätze sowie eine interaktive Frage-und-Antwort-Runde mit der Crew auf den Social-Media-Kanälen der ADAC Luftrettung.

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