Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

“Christoph 19” – 40 Jahre Luftrettung in Uelzen

(Bild: Alina Fromhagen/ADAC)Uelzen (ADAC) – Der Standort Uelzen gehört seit 40 Jahren zum Netz der zivilen Luftrettungsstationen in Deutschland. Am 21. September 1981 startete die Besatzung der ersten Maschine zu ihrem Einsatz. Die ADAC Luftrettung blick zurück.

Es ist Montag, der 21. September 1981, als Rettungshubschrauber „Phoenix 14“ zu seinem ersten Notfalleinsatz startet. Die Luftrettungsstation in Uelzen ist an diesem Tag offiziell eröffnet worden. Betrieben wurde der Rettungshubschrauber damals von der Polizeihubschrauberstaffel des Landes Niedersachsen. Entsprechend stellte die Polizei die Piloten, während der Notarzt vom ortsansässigen Krankenhaus und der Rettungssanitäter vom DRK-Kreisverband Uelzen kamen.

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Am 7. April 1983 übernahm die ADAC Luftrettung die Station. Ab diesem Tag wurde eine BO 105 eingesetzt; der Name änderte sich in „Christoph 19“.

Die nächsten Jahre waren ereignisreich. In der Stationschronik findet sich zum Beispiel das Zugunglück in Eschede am 3. Juni 1998, bei dem „Christoph 19“ zu den ersteintreffenden Rettungsmitteln gehörte. Und ein Unfall im Jahre 1999, bei dem ein Pkw bei Glatteis mit dem Rettungshubschrauber kollidierte. Am 20. Januar 2003 verunglückte „Christoph 19“ über dem Elbe-Seitenkanal, wobei der an Bord befindliche Notarzt ums Leben kam.

Ein besonderes Ereignis für die Luftrettungsstation war auch der 17. Juni 2004. An diesem Tag wurde die BO 105 durch das modernere Modell EC 135 P2 abgelöst. Eine Maschine dieses Typs ist bis zum heutigen Tag im Landkreis Uelzen und auch darüber hinaus, unterwegs. Jährlich werden im Durchschnitt 1.400 Einsätze bewältigt. Im Juli 2020 knackte die Station sogar die 40.000er Einsatzmarke.

Die insgesamt 20-köpfige Crew der Station besteht heute aus drei Piloten der ADAC Luftrettung, fünf speziell ausgebildeten Notfallsanitätern (TC HEMS) des DRK-Kreisverbandes Uelzen sowie zwölf Notärzten des Helios-Klinikums Uelzen.

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