Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Busunfall auf der A4 bei Dresden

Dresden (BF/pol) – Gegen 01:30 Uhr kam es in der Nacht zu Mittwoch auf der Autobahn A4 bei Dresden zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwischen der Auffahrt Dresden-Altstadt und dem Dreieck Dresden-West fuhr ein polnischer Reisebus auf einen vor ihm fahrenden, mit Koks beladenen Sattelzug auf.

Nach Polizeiangaben erlitten 25 Insassen leichte Verletzungen. 17 Personen – darunter die beiden Fahrer – blieben unverletzt. Der Frontbereich des Busses wurde bei der Kollision stark beschädigt. Da der Leitstelle mitgeteilt wurde, dass es mehrere Verletzte gegeben hätte, alarmierte sie die laut Einsatzplan für einen MANV-Fall vorgesehenen Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.

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Vor Ort stellte sich heraus, dass in den beiden Fahrzeugen keine Personen eingeklemmt waren. Alle Betroffenen konnten die Fahrzeuge selbstständig verlassen. Ein Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe wurde zum vorübergehenden Aufenthalt angefordert. Nach Sichtung und Betreuung durch Feuerwehr- und Rettungsfachkräfte wurden die Verletzten in Krankenhäuser nach Dresden, Radebeul und Meißen gebracht.

Die nicht verletzten Reisenden wurden zur Raststätte „Dresdner Tor“ gebracht, wo sie auf einen Ersatzbus warten konnten. Die Reisenden, die nur ambulant versorgt werden mussten, wurden schließlich auch zu der Raststätte gebracht.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 17 Lösch- und Sonderfahrzeugen, der Rettungsdienst mit zwei Notarzt-Einsatzfahrzeugen und zehn Rettungswagen vor Ort.

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