BRH Bundesverband Rettungshunde mit positiver Bilanz für 2022

(Bild: BRH Bundesverband Rettungshunde)Hünxe (BRH) – Das Jahr 2022 hielt für den BRH Bundesverband Rettungshunde verschiedene Herausforderungen bereit. Der Verband realisierte unter anderem Projekte auf den Philippinen und in Beirut sowie diverse Einsätze im Inland.

Es sei ein erfolgreiches Jahr gewesen, in dem der BRH gemeinsam mit seinen 94 Rettungshundestaffeln einmal mehr seine Erfahrung und sein Wissen in den Dienst von Menschen in Not stellen durften, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes.

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Im Januar 2022 reiste ein Team des BRH auf die Philippinen. Dort wurde medizinische Ausrüstung für Coronapatienten an das Krankenhaus in Leyte übergeben. Experten aus Deutschland vermittelten dem dortigen Pflegepersonal Wissen über die neuesten Hygienestandards sowie zur medizinischen Erstversorgung.

Vom Ausbildungszentrums TCRH in Hünxe aus wurden zahlreiche Hilfslieferungen zur ukrainischen Grenze geschickt. Viele BRH-Staffeln sammelten zielgerichtet Hilfsgüter, die die Menschen in der Ukraine benötigten. Das Ausbildungszentrum TCRH Mosbach wurde als Notunterkunft für geflüchtete Menschen hergerichtet.

In Beirut (Libanon) übergab der BRH im Juni 2022 an die medizinische Hilfsorganisation „Amel International“ die Ausstattung für eine Zahnarzt- sowie eine Augenarztpraxis. Eine schwere Explosion im Hafen der Stadt hatte einen Teil der medizinischen Infrastruktur zerstört.

In Deutschland wurden die Einsatzkräfte des BRH Bundesverband Rettungshunde vergangenes Jahr 1.300-mal zu Einsätzen alarmiert. Über 700 Hunde legten erfolgreich ihre Rettungshundeprüfung ab. In mehr als 100 Ausbildungsveranstaltungen bildeten sich circa 2.000 Mitglieder weiter.

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