Bremerhaven: Akut-KTW-Projekt hat sich bewährt

(Bild: Feuerwehr Bremerhaven)Bremerhaven (ots) – Die Feuerwehr Bremerhaven hat ihren Jahresbericht 2023 vorgelegt. Der Rettungsdienst spielt darin eine wichtige Rolle.

„Die Einsätze im Rettungsdienst sind im Vergleich zum Vorjahr auf den ersten Blick rückläufig. Einer der Hauptgründe ist die Indienststellung eines Akut-Krankentransportwagens (A-KTW) ab Mai 2023. Der A-KTW wird von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern privater Dienstleister besetzt. Einen Großteil der rund 2.700 Einsätze des A-KTW wurde bis Mai 2023 vom Rettungsdienst der Feuerwehr Bremerhaven übernommen“, so der Leiter der Feuerwehr, Jens Cordes.

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Die Disponentinnen und Disponenten der Integrierten Regionalleitstelle Unterweser-Elbe (IRLS) haben im vergangenen Jahr insgesamt 136.245 Einsätze eröffnet und über 336.000 Telefonate geführt. Die IRLS ist für die Stadt Bremerhaven sowie für die Landkreise Cuxhaven und Osterholz zuständig.

Eine große Herausforderung ist der Nachwuchsmangel. Die Feuerwehr Bremerhaven musste im vergangenen Jahr erstmalig zwei Mal für den Grundausbildungslehrgang April 2024 ausschreiben. Unter den rund 130 Bewerberinnen und Bewerbern konnten nur neun geeignete Einsatzbeamtinnen und -beamte gefunden werden. Ab September 2024 können Bewerberinnen und Bewerber unmittelbar nach ihrem Schulabschluss bei der Feuerwehr die Ausbildung zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter absolvieren und erhalten im Anschluss unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, direkt in die Grundausbildung bei der Feuerwehr überzugehen.

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