Produkt: Rettungs-Magazin 4/2019
Rettungs-Magazin 4/2019
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Ausbildung neuer Notfallsanitäter hat begonnen

(Bild: Feuerwehr München)Berlin (rd_de) – Vielerorts in Deutschland hat am 1. Oktober 2021 ein neuer Jahrgang künftiger Notfallsanitäter und -sanitäterinnen seine Ausbildung begonnen. In den kommenden drei Jahren werden die angehenden Lebensretter und -retterinnen für einen abwechslungsreichen, verantwortungsvollen Beruf ausgebildet.

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München: Info-Tag auf Instagram

Bei der Berufsfeuerwehr München starteten 17 Azubis in ihre Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter (NotSan).

Neben den Unterrichtseinheiten an der städtischen Berufsfachschule für Notfallsanitäterinnen und -sanitäter absolvieren die Azubis Praktika im Krankenhaus und fahren regelmäßig auf Notarzt- und Rettungswagen mit. Auch die Teilnahme an Großübungen und ein Besuch beim Rettungshubschrauber „Christoph 1“ sind Teil der Ausbildung.

Nach dem Staatsexamen können die Absolventinnen und Absolventen entweder hauptberuflich im Rettungsdienst arbeiten oder aber sie bewerben sich um die Ausbildung zur Brandmeisterin bzw. zum Brandmeister bei der Berufsfeuerwehr München.

Einblicke in den Job und die Ausbildung bietet die Feuerwehr München am Samstag, dem 23. Oktober 2021. Von 10:00 bis 13:00 Uhr findet der „Infotag Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter“ auf dem Instagram-Kanal der Feuerwehr München (@feuerwehrmuenchen) statt. Auszubildende und Lehrkräfte erzählen in Live-Videos, wie Ausbildung und Job aussehen und welche Perspektiven man nach dem Abschluss hat.

Baden-Württemberg: 1.300 Absolventen

(Bild: Stimmel/Johanniter)Auch an den Landesschulen von ASB, DRK, Johannitern und Maltesern in Baden-Württemberg haben rund 630 junge Menschen mit ihrer Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/-in begonnen. Damit sorgen die im Rettungsdienst tätigen Hilfsorganisationen in Baden-Württemberg selbst für ihren beruflichen Nachwuchs.

Anfang September hatte das Innenministerium von Baden-Württemberg mitgeteilt, dass im Land etwa 300 Notfallsanitäter/-innen fehlen. Nach den Abschlussprüfungen Ende September kann diese Lücke zumindest ein Stück weit geschlossen werden: 430 Auszubildende der Hilfsorganisationen haben die dreijährige Ausbildung in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen.

Betrachtet man für das Bundesland alle drei Ausbildungsjahrgänge zusammen, erlernen derzeit mehr als 1.400 Auszubildende diesen Beruf. Insgesamt haben seit dem Start vor acht Jahren mehr als 1.300 Absolventinnen und Absolventen aus den Reihen der Hilfsorganisationen die staatliche Prüfung zum Notfallsanitäter bestanden. Dazu kommen ungefähr 3.000 weitergebildete Rettungsassistenten und -assistentinnen.

Berlin: Gemischte Klasse

(Bild: Schreck/Johanniter)An der Johanniter-Akademie Berlin/Brandenburg haben 26 junge Menschen die Notfallsanitäter-Ausbildung begonnen. Erstmals gibt es an der Akademie eine gemischte Klasse aus Mitarbeitenden der Johanniter, Samariter und Malteser. „Gemeinsam stellen wir die Weichen für einen starken Rettungsdienst“, sagt Matthias Schauer, Leiter Johanniter-Akademie Berlin/Brandenburg.

Die praktische Ausbildung erfolgt in einer Lehrrettungswache in Berlin oder Brandenburg. Für den schulischen Part ist die Johanniter-Akademie Berlin/Brandenburg verantwortlich. Dass die Berufsschule auch Spaß machen kann, zeigt das Training auf einem Fahrsimulator. „Hier erleben die Azubis, wie viel Konzentration notwendig ist, um einen Rettungswagen mit Blaulicht und Martinhorn durch den Straßenverkehr zu steuern“, so Matthias Schauer.

„Als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst der Hilfsorganisationen im Land Berlin freut es mich ganz besonders, dass es uns gelungen ist, mit dieser gemeinsam initiierten Ausbildung unsere Zusammenarbeit noch einmal zu intensivieren. Ich heiße alle Auszubildenden herzlich willkommen und wünsche viel Erfolg“, sagt Diemo Groß, Geschäftsführer des ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH.

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Rettungs-Magazin 3/2019
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